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Die von Kronberg und ihr Herrensitz : des Geschlechtes Ursprung, Blüte, Ausgang ; der Burg Gründung, Ausbau, Niedergang, Zerfall, Wiederherstellung ; eine kulturgeschichtliche Erzählung aus elf Jahrhunderten 770 bis 1898
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Burg Hohlenfels. Eingang, Zwingerbau, Mantelbau.

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Johann Nikolaus erbte die Burg Hohlenfels, 1685, von seinemVetter Hartmut XV1I1 (132 K). Sie erhebt sich nahe von Hahnstettenin einem Nebenthaie der Aar, auf steilen mächtigen, mit tiefen Spaltenund Höhlungen durchsetzten, steil abstürzenden Kalkfelsen. Von der Höheihres alten Turmes hat man eine weite Umschau über die Lahngegend,bis hinaus zum Taunus und Westerwald. Hohlenfels wurde erbaut, alsnassauisches Le-hen, um das Jahr1360 von Danielvon Langenau.

Die Burg bie-tet so viel unge-wöhnliches u. be-deutendes in ihrerAnlage, dass ei-ne nähere Bespre-chung sich loh-nen dürfte. DieGrundzüge dafürsind dem ausge-zeichnetenWerke:

Burgenkunde, vonOtto Piper, Mün-chen 1895,entnom-men :

Die nordwestli-che f elsige Erhe- Bur § Hohlenfels, von Westen.

bung a^b des Plans fällt, wohl durch Absprengung von Baumaterial,steil zum Burggelände ab. Zwischen ihr und dem, wieder ziemlichhoch ansteigenden Burgberinge ist ein Raum p, p 1 gelassen, der aufallen Seiten durch Mauern geschlossen und durch die Thore c und dzugänglich ist. Er ist 100 Schritte lang und so breit, dass er mehr alsVorburg denn als abtrennender Halsgraben erscheint. Ursprünglichdiente er als Wirtschaftshof. Diesem Angriffsgelände ab gegenübererheben sich, als Kern der Burganlage, drei über einander aufsteigendeVerteidigungslinien: 1. die hohe zinnengekrönte Zwingermauer fe, in