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Die von Kronberg und ihr Herrensitz : des Geschlechtes Ursprung, Blüte, Ausgang ; der Burg Gründung, Ausbau, Niedergang, Zerfall, Wiederherstellung ; eine kulturgeschichtliche Erzählung aus elf Jahrhunderten 770 bis 1898
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Portrait Maria Sidonias. Von Adam Philipp keines erhalten.

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ist (sind) die gemeinen Reiter und knecht nackend und blos, . . und . .auch die officiere keine mittel haben . . zu helfen." Die Truppen irrtenlängere Zeit in Bayern umher; niemand wollte sie in die Winterquartierenehmen oder konnte es, weil der Feind den grössten Teil des Landesbesetzt hatte. Es war kein Platz auszufinden „wo dieses abgekombenetravaglirte volk könte accomodirt und erfrischt werden." Aldringenhatte beim Kurfürsten „ganz instendig sollicitiren lassen . . mit einerstarken summa gelds . . . aufzukommen." Der Kurfürst wies ihn stattdessen über die Grenze, ins ErzstiftSalzburg; Aldringen beklagte sichbei Wallenstein über des höchstenHerrn „carchheit und dass er garnichts hergeben möge." Maximilianhielt stets sorgsam seine eigenenKassen voll, Hess aber seine Trup-pen möglichst für sich selber sorgen.

Dadurch wurden die, von ihm soscharf verfolgten „Exactionen undExorbitantien" notwendig hervorge-rufen und die Disziplin ward zer-stört. Wir finden die kurfürstlicheKavallerie unter Adam Philipp wäh-rend der Monate November und De-zember 1633 durch Oberschwabenund den Allgäu sich gegen München zusammenziehend. Am 30. Dezember1633 ist er selbst aus Perlach bei München wieder in Tegernsee eingetroffen.Von dort meldet er dem Kurfürsten: er habe seine Truppen gegenRosenheim und Aibling (in die Ebene) vorgeschoben. „Tegernsee istein olliches enges Loch und die Refier nichts als Holtz, Berg und Thal,allda die Reiterei wohl gar nit zu gebrauchen." Jedoch die Bauern umRosenheim waren jeder Einquartierung und ihrer Insolentien endlichmüde geworden. Kein Wunder! wenn es überall so zuging, wie nach„Ziegler, Historischer Schau-Platz und Labyrinth der Zeit" bei Pappen-heims Armada:

„Die Soldaten des Pappenheimers waren alle wohl versuchtebrave Kerls, so lang im Feld gedienet, und redlich Dienste thaten, wann

Maria Sidonia von Daun, späteres Bild,im fürstlich Oettingschen Schlosse Baldern.