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Simons Grabscbriften.
„Von dieser Erde hier wird eingeschlossen der Held Simon Cron-berg, die Palme der Scholastiker, der hohe Ruhm seiner Väter. DerRuhm der Musen, der Ruhm des deutschen Clerus. . . Nicht minderein vorzüglicher Künstler mit des Praxiteles Händen."
Er ruht in derselben Gruft mit seinem, am 26. März 1505 dortbeigesetzten Vatersbruder, dem Domherrn Johannes X (83 F). In derMitte ihres gemeinsamen Grabsteins steht auf einer Tafel:
„Dem Scholaster Simon von Cronberg, dem persönlich und öffent-lich berühmtesten Manne, ist dieses Monument zu seinen Ehren undseiner Tugend halber nach den Zeugnissen der Guten und dem Urteilder Weisen gegeben; die Vollstrecker seines letzten Willens haben esmachen und aufstellen lassen. Er starb 1540, im Monat Julius XV." —
Bucers Vermittelung Hess nicht nach. Der Landgraf antworteteihm aus Spangenberg am 15. Juli 1540.
. . . „Wir befinden, je mehr wir weichen je mehr man uns zuweichen treibet, und verstehens dahin, dass man uns in nöthen zu seinerachtet und meint, uns zu dringen." ... Er verlangt zunächst eineAnzeige: „wen Cronenberg der offnung halber für lehenherrn will aus-nehmen. Dann uff die weise halten die von Cronberg: einen jeden,wen sie gelüstet, für einen lehenherrn zu bekennen, mochtens auch dielehenherrn sein die uns ungelegen." . . .
Das Zugeständnis der hessischen Afterbelehnung war inzwischenfallen gelassen.
Am 20. Juli 1540 sendet Bucer dem Landgrafen den Entwurf überdie Erböffnung und den deshalb zu schliessenden Burgfrieden. Hart-mut werde dadurch schwer belastet, da er „disser sachen halber nitweniger dann umb 30,000 Gulden kommen seie." Er hatte den Flügel-vettern für die Einwilligung in die Erböffnung: ll,000 Gulden zu ver-güten. „Ausserdem muss er die, von Hessen auf Wasserbiblis gemachteAnleihe dem Agenten Helfmann allein zurückzahlen" ... so war er
(Uebersetzung)
Die Wappen in den vier Winkeln sind:
Cronberg (c. a. Vater).
Helfenstein(väterliche Grossmutter).
Leyen (Mutter).
Mauchenheim genannt: Bechtolsheim(mütterliche Grossmutter).