D. Drei alte Steinwälle im kronberger Walde.
IR schliessen diesen Bauabschnitt mit den allerältesten, denvorgeschichtlichen Bauwerken in Kronbergs nächster Um-gegend: den drei uralten Steinwällen im kronberger Walde.
1. Das Bürgel
liegt auf dem Südabhange des Altkönigs über Kronberg. Es bestehtaus einem 140 Meter langen, 3 bis 5 Meter zu Tage hohen, 20 Meterdicken Quarzitgange, der über die Kuppe des Schieferhügels von Westennach Osten streicht. Vor diesem natürlichen Walle war die südlicheAngriffsseite gesperrt durch eine etwa 200 Meter lange Trockenmauer,deren Fundamente noch sichtbar sind. Die Ostseite fällt schroff in einkleines Wiesenthal ab; im Westen ist keine künstliche Anlage wahr-nehmbar. Der uralte israelitische Friedhof grenzt an.
2. Die Hünerburg.
Nordöstlich von Schloss Friedrichshof erhebt sich ein Ausläuferdes Altkönigs, nachdem er sich bereits sanft zur Ebene gesenkt hatte,plötzlich wieder zu einer, fast ringsum durch Felsabstürze abge-schlossenen Hochebene, von West nach Ost etwa 300 Meter lang, vonNord nach Süd etwa 180 Meter breit. Nur nach Osten hin fällt die„Hünerburg" sanft ab und ist von dort aus auf einem alten Wege zubefahren. Dieser kommt aus dem freundlichen südlichen Thalgelände,den vom Schönberger Bache bewässerten Hünerburgswiesen. Diehöchste Erhebung heisst: der Hauburgstein (Heuberg?). Die Felsentragen im Umkreise ihres oberen Randes die Reste einer 1 Meterstarken Trockenmauer. Auf der flachen Ostseite ist diese durch einenWall und Graben ersetzt; ersterer 3—6 Meter breit und 1—2 Meterhoch. Wo der Weg aus den Wiesen einmündet bildet eine zweite,mit Kalkmörtel vorgebaute Mauer einen Zwinger.
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