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Noch Grabsteine und Totenschilder. Altäre.
(S. 160), der einzige in den neunziger Jahren gestorbene Kronberg;Wappen und alles übrige ist verschwunden.
8. 1485 (?) 24 Sept. obiit venerabil. dominus, mil Rechts
unten Flügelwappen, die übrigen verwischt. Wahrscheinlich Johann XKronberg (83a F) Sohn Ulrichs III (67 F) und der Anna Riedesel;1482 Domkapitular in Mainz.
9. Figur in Harnisch, mit Topfhelm und Kronenstammkleinod.Inschrift: An . . (id)US. jOctobris?) S. O. HARTMVTH . . . Wappen:rechts grösser, Kronenstamm; darunter kleiner: ein nach links stei-gender Löwe (?) und Dalberg. Jahreszahl abgewetzt. Wohl Hartmut VII(48 K); er starb zwischen 1367 und 1370; seine zweite Frau war:Agnes Kämmerer von Worms.
10. Quadratischer Stein, etwa in der Mitte der Kapelle. Inschrift:„1620, Johann Dieterich Cellarius (Keller) Cronbergensis Fieri Curabat."Er hatte vermutlich hier eine Bauausführung besorgt.
Im vorigen Jahrhundert fand Oetter, nach seinen „Wappenbe-lustigungen," noch folgende jetzt verschwundene Steine und Tafeln vor:
11. Grabstein der Anna Loretta Reiffenberg, zweite Gattin Franks VII(49 F) f 1367.
12. Grabstein des Franziskus von Kronberg (117 K) 1605.
13. Totenschild Johanns IX (87 K) -j- 1506.
14. Totenschild der kleinen Anna Kronberg; J- 2. Mai 1549.-
Im Jahre 1550 enthielt die Burgkapelle folgende bepfründete
Altäre.
1. St. Nikolaus und Katharinen Altar, uff der linken Hand beidem Predigtstuhl (nördlich);
2. Ruthers (Antonius) Altar, der in einer Kapellen im Ruterswaldund jetzt zerfallen, gestanden;
3. St. Margarethen;
4. St. Sebastian;
5. St. Cosmi und Damiani. —
Die Pfründe der ersten vier Altäre hatte Herr Eytel von Kron-berg (106a F) Domherr in Mainz (J* 1563).
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