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Die von Kronberg und ihr Herrensitz : des Geschlechtes Ursprung, Blüte, Ausgang ; der Burg Gründung, Ausbau, Niedergang, Zerfall, Wiederherstellung ; eine kulturgeschichtliche Erzählung aus elf Jahrhunderten 770 bis 1898
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Grabsteine in der Burgkapelle.

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Die Figuren und Ornamente wurden in den Stein eingeritzt oderdurch Vertiefung des Grundes ausgespart. Alsdann kamen die Hoch-gräberauf; das führte zu erhöhter Verzierung mit Relief oder zur Figurin voller Gestalt. Die Steine wurden nun an die Wände gestellt. Spätermachte man Epitaphien aus Stein und Holz; sie bezeichneten nichtdie Stelle des Grabes sondern wurden als Gedenktafeln in dessen Nähe,oft auch ohne allen Zusammenhang mit der entfernten Ruhestätte aufgestellt.Auf diesen brachte man Portraits, dannAhnenwappen und Stammbäume an.

Fast alle bedeutenderen Grabsteine derBurgkapelle, soweit sie heute noch vor-handen, sind in Zeichnung und Beschrei-bung bei den einzelnen, auf ihnen dar-gestellten Familiengliedern gegeben. Siesollen daher hier nur übersichtlich kurzaufgezählt werden:

1. Südlich neben dem Altare: Hart-mut VI (47 K); f 1372.

2. Nördlich neben dem Altare: FrankVII (49 F); f 1385.

3. Neben diesem: sein Sohn Phi-lipps II (53b F); f 1381.

4. Neben diesem, an der Nordseiteder Kapelle, der jetzt verschwundenenKanzel gegenüber: Johann IX (87 K) vonCronbergk, mit seiner Frau, Clara von Helmstadt; er starb 1506, sie 1525.

5. Neben diesen: Hartmut XII und seine Frau Anna (100 K); erstarb 1549, sie 1551.

6. Unter der Empore an der Westseite eine geharnischte Figur mitder Umschrift: Anno Domini M . . . o . . Dns Francko de Cronebork . .pace amen; höchst wahrscheinlich: Frank VIII (52 F); er lebte von1367 bis nach 1429.

Im Fussboden der Kapelle, vor dem Altare, liegen drei flache,fast völlig abgewetzte Grabsteine. Folgendes ist auf ihnen entziffert:

7. Mil . . CCC . . nonag . . . (139.?). Hier ruht sehr wahrschein-lich Walter VIII (53 F), der Ahnherr der acht souverainen Häuser

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Frank VIII.