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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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seiner eigenen Geburt, des Kaisers nächst zu erwartendeTochter zur Gemahlin verschrieben war (S. 318), wurdeseine nachmalige Gattin Margaretha am 29. September1373 geboren und am 29. Dezember 1375, mit dem Ver-sprechen einer Ausstattung von 10,000 Schock großer Böh-mischer Groschen, nochmals verlobt'.

Für den Burggrafen Friedrich kam ebenfalls schon am30. August 1377 ein Heirathsvcrtrag zu Stande, den seinVater mit Bernabo Visconti, Herrn zu Mailand, abschloß.Die reiche Tochter des letzter», Alexia, wurde dadurch demDeutschen Fürstensohne zur künftigen Gemahlin bestimmt UAlcpia starb jedoch vor der Ehevollziehnng; worauf derBurggraf Friedrich bis in die mittlern Jahre seines Lebensunvcrlobt und nnvermählt blieb.

Inzwischen wurden die jungen Fürsten, sowohl zuStaatsgeschäften, als zur Kriegführung, von ihrem Vaterfrühzeitig angeleitet. Schon im Jahre 1385 werden dieJünglinge, in Urkunden des Vaters, bei öffentlichen Ver-handlungen als mitwirkend genannt, und in den Kriegender Zeit, besonders in dem Städtckricge, erblickt man siean des Vaters Seite U Mit glücklichen? Erfolge für dieErziehung eines körperlich und geistig gesunden Geschlechtes,ersetzte man damals durch frühzeitiges practischcs Neben dielange Lehrzeit, welche die theoretische Bildung unserer Tageverschlingt.

1) Non. IV, Xo. 31V. Hex. Loie-i, IX, 323.

2) Xlon. IV, Xo. 367. Zlise. II, 141.

3) Non. V, Xo. 153. 163. 164. 166. 183. 207. 208. 210.219. 220 sto.