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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
Entstehung
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gehen und über ihrem Grabe für ewige Zeiten ein bren-nendes Licht zu unterhalten i. Später wurde der klöster-liche Conveut zu sorgfältiger Fürbitte für das Seelenheildes Burggrafen auf Veraulassuug seiuer Wittwe nochmalsverpflichtet ^.

FriedrichsIV. Tod erfolgte am 19. Mai 1332 U Erunterbrach leider sehr früh die große Wirksamkeit des Burg-grafen: denn kaum konnte dieser, da er starb, 45 Jahr altsein. Daß der Tod ihn dennoch nicht überraschte, zeigt dieschon 5 Jahre vorher vorgenommene Stiftung seines Seel-geräthes. Auch hatte der Burggras schon im Jahre 1330seinen ältesten Sohn Johann als Gehülfen in der Verwal-tung des Burggrasenthumes zugezogen.

Die Hinterbliebenen.

Des Burggrafen „liebe Wirthin" Margareth, Herzo-gin von Kärnthen und Gräfin von Tirol, überlebte ihn mitzahlreicher Nachkommenschaft.

Sie erscheint, nach den Urkunden der Zeit, als einethatkräftige Frau, die vor dem Erwachsen ihrer Söhne,wenn ihr Gemahl abwesend war, auf zwei Räthe gestützt,persönlich die Verwaltung des Bnrggrafenthnmes führte,bei der Anwesenheit ihres Gemahles zu mancher Handlungder Gunst oder Freigebigkeit mitwirkte und nach seinemTode an der Regelung der Familienverhältnisse ihrer Kin-

1) Non. II, Ho. 627.

2) Vrk. V. Vreider^'s Heg-. Loica VII, 285.

3) Heiisdronnsr Vvilt. - Ksl. in .Inn^'s Nisc. II, 39., mitXIII. Kai. .Inn, statt XIIII. Kai. .Inn. in Hocker'» Heiiskronner^.nti>z. Lckats I, 5.