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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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Mai 1300 König Albrecht zn Straßburg mit der Burg-grasschaft feierlich belicht. Doch ungeachtet dieses kindli-chen Alters übernahm er die Verwaltung des Burggrafen-thumes selbstständig und entwickelte er sehr bald in seinenHansangelegenheiten, wie in Reichsgeschäften, als Feldherrund als Staatsmann, eine hervorragende Thätigkeit.

Da mit ihm, bei Johanns ohne Nachkommenschaft er-folgtem Tode, das burggräfliche Hans wiederum nur anszwei Augen stand; so ist vermuthlich auch die Vermählungdes jungen Burggrafen möglichst beschleunigt. Seine Ge-mahlin wurde Margarcth, eine Tochter Albrechts, Grafenvon Tirol, Herzogs von Kärnthen, eine Enkeltochter Al-brechts des Minnesängers und eine Nichte des Königs Al-brecht^. Wird diese Fürstin gleich erst im August 1307als Friedrichs Gattin gelegentlich erwähnt so war dieEingehung der Ehe mit ihr doch, allem Anscheine nach, schonmehrere Jahre früher erfolgt.

Nicht minder frühzeitig muß der junge Burggraf sichauch in der Kriegführung geübt und hervorgethan haben.Vermuthlich hatte er an den wiederholten Kriegszügen Theilgenommen, womit König Albrecht zu Anfang des 14. Jahr-hunderts Böhmen heimsuchte, und bei dieser Gelegenheit dieAnlagen und Fähigkeiten für das Kriegswesen entwickelt,welche den König im Jahre 1306 bewogen, dem damalskaum achtzehnjährigen Burggrafen den Oberbefehl über ein

1) ^loo. II, Ko. 43V. 435, im^I. Ho: 317. 8. von Lotiütk,Oorp. IV, 136. .Inn^'k Hlisc. II, 12. 13. k'aMensteiQ,IV, 83. — 2) LNron. I.sol>> v> ?s-i, Loript. I, 836.

3) klon. II, Ho. 167. Rex. IZoick V, 121.