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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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Friedrichs befand und daß dieser also dennoch im KlosterHeilsbronn bestattet worden wäre.

Dagegen aber spricht es, daß keine von den Frauen,welche den Burggrafen während seiner letzten Lebenszeitumgaben, nämlich weder seine Gattin Helena, noch seineSchwester Adelheid, sich ihr Grab in Hcilsbronn bestellenließ, daß alle drei vielmehr das Minoritcnkloster znNürnberg zu ihrem Begräbnißorte wählten. Auch wurdenach dem Todtenkalcndcr des Klosters Hcilsbronn' wederder Jahrestag dieses Burggrafen Friedrich, noch der seinerzweiten Gemahlin, in diesem Stifte gefeiert. Das Stifthat den Burggrafen also der Fürbitte für sein Seelenheilwahrscheinlich nicht für würdig gehalten. —

Anders, als die HeilSbronner Mönche, muß jedochdie Geschichte über den verewigten Burggrasen richten.Denn nach Allem, was über ihn auf unsere Zeit gekom-men ist, erscheint Burggraf Friedrich III. als ein vorzüg-lich denkwürdiger Herr, der sich nicht nur um sein Hausund um sein Burggrafenthnm, sondern besonders auch umdas Haus Habsburg und um das Reich, große Verdiensteerwarb.

In Beziehung auf sein Burggrafenthnm und den väter-lichen Grundbesitz machte er die Veräußerungen reichlichwieder gut, wodurch Conrads IV. Freigebigkeit denselbengeschwächt hatte. Außer den bedeutenden Erwerbungen,wozu ihn die Erbansprüche seiner ersten Gemahlin hinführ-ten, wozu Baireuth und wahrscheinlich auch Hof mit dem

1) luiig's Ui«c, II, 32—46.