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Nur insoweit ist die Annahme einer „Hohenzollern-scheu" Abstammung der Burggrasen von Nürnberg undnachherigen Kurfürsten von Brandenburg nicht ganz genaurichtig, als diese nicht sowohl aus einem Hause Hohcu-zollcrn, sondern gleich den nachmaligen Grafen und Fürstenvon Hohenzollcrn, aus einem zur Zeit der Abzweigungeinfach Zollern genannten Stamme ihren Ursprung nahmen.
Im Ucbrigcn steht es nunmehr fest, daß den ältestenBurggrafen von Nürnberg aus dem Hause Raabs GrafFriedrich III. von Zollern als Burggraf Friedrich I. vonNürnberg (1191 —1201) folgte, wenn derselbe diese Er-werbung auch nur etwa zehn Jahre überlebte und kaum eineeinzige auf das Burggrafenthum bezügliche Handlung vonihm bekannt geblieben ist U Es ist nicht minder zuverlässigerwiesen, daß diesem ErWerber der Bnrggrafschaft Nürn-berg, anfangs in gemeinschaftlicher Verwaltung derselben,seine Söhne Conrad III. und Friedrich II. folgten, vondenen, nach späterer Theilung, letzterer als Graf Friedrich IV.von Zolleru den Schwäbischen Zweig fortsetzte, der erstereaber die Dynastie der Burggrafen von Nürnberg und Kur-fürsten von Brandenburg, die in dem Preußischen Königs-hause fortdauert, von sich ausgehen ließ^.
Die Lebensverhältnisse des Burggrafen Friedrich I.und seiner Söhne, bis zu dieser, die Fränkische und dieSchwäbische Linie absondernden Theilung gehören wesentlichnoch der Geschichte der Grafen von Zollern an (S. 38-—48).
1) Non. I, 65. Leliultss Dir. äipl. II, 339.
2) äei- Reit. ^Icaäomie äsr rVisssiisdi., Nist. Lt., 1854.8. 61. k.
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