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der Grafschaft Raabs folgte, die Fränkischen mit den Öster-reichischen Besitzungen wieder verbunden.
Das Gewicht, das diese umfangSreichen Besitzungendem Burggrafen verliehen, wurde noch durch das Ansehengehoben, welches er am Hofe Friedrichs I. fortdauernd ge-noß. Uebcraus häufig erscheint er in der Umgebung desKaisers und wirkte er bei Reichsgeschäftcn desselben mit'.
Er begleitete diesen auch im Jahre 1167 nach Italien,1179 nach Sachsen und stand demselben in den Jahren1184 und 1185 nochmals in dessen Italienischen Händeln,namentlich bei einer Zusammenkunst des Kaisers mit demPapste Lucius III. in Verona, zur Seite. Zu der Aus-führung des KreuzzugeS, den Friedrich I. noch gegen seinLebensende unternahm, gab er ihm im Jahre 1189 bisWien das Geleit, ohne jedoch dem seinem Untergange ent-gegen ziehenden alten Kaiser weiter zu folgen.
Hier zu Wien, am Hofe Herzogs Leopold V., wirdaber auch Burggraf Conrad II. in einer Urkunde vom25. August 1190 zum letzten Mal unter den Lebenden nam-haft gemacht. Nach dieser Zeit ist nur frommer Schen-kungen noch gedacht, die von ihm für das Heil seiner Seele,theils an das Kloster Garsten in Oesterreich theils andas Schottenkloster zu Nürnberg gemacht waren: und schonden 8. Juli 1192 erscheint Gras Friedrich von Zollcrnals sein Nachfolger in der Nürnberger Burggrafschaft U
1) Xdti. 6er Leii. Xlr., Nist. (?I. 1854, 8. 54, Note 24.
2) LtiUtrieä's 8. 33. Xur? iZeitriiß-e II, 512. I-näs-rvi^ Reliczu. IV, 2V6.
3) Hole 1 6er voriAsu Leite.
4) Älen. Leres XXIX, 463. De drrctsrr. 0o6. ctixt. V, 355.