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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
Entstehung
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Neben solchen im Zusammenhange liegenden Güter-Bereichen gab es noch eine große Zahl von einzelnen, zu-sammen genommen nicht minder bedeutenden Herrschasten,Städten und Dörfern im Besitz jeder von beiden Linien,zerstreuet gelegen an den Quellen der Donau, wie zu beidenSeiten des Rheines, bis in den Elsaß hinein. Die Gemah-lin des Grafen Rndolph von Habsburg konnte z. B. in derElsassischen Herrschaft Albrcchtsthal ihre Mitgift erhalten'.

Zu diesem umfangreichen Grundbesitz kamen mächtigeBurgen, die ihn schützten und befestigten. Wie die fastuneinnehmbare Stammburg im heutigen Fürstenthumc He-chingen, verblieben mit dieser dem jüngern Zweige des Hausesdie Burg Mühlheim an der Donau im heutigen Wirtem-bergischen Oberamte Tüttlingen, die Burg Höhenstein imOberamte Münsingen, die Schalks- oder Schalzburg imOberamte Balingen mit anderen Festen. Den Grafen vonHohenberg aber gehorchten Hohenberg, Rotenburg, Haiger-loch, Triberg, Wehrstein, Jsenburg, Kallenberg, Wernwag,Wehingen, Neckarburg, Nagold, Wildberg, Altensteig, Schilteckund andere feste Plätze.

Wohl mogte daher im Hinblick auf solche Burgen undFesten der päpstliche Legat Albert von Böhmen bei einer,gegen die Mitte des 13. Jahrhunderts angestellten Berech-nung des Widerstandes, den Schwabens Herrengeschlechterdem von der Kirche ausgestoßenen Kaiser entgegen stellenkönnten, die von Zollern und von Hohenberg, die er zu-gleich als eine der „edelsten und tapfersten Familien Schwa-

1) Ltälin, rVirteiuv. (gesell. II, 4V1. 506.