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1 (1861) Die Grafen von Zollern und Burggrafen von Nürnberg
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aus, daß sein Geschlecht eigentlich von Troja herstamme,von dort vertrieben aber nach Rom gekommen, und, nachdemes hier eine hohe fürstliche Stellung eingenommen hatte, nachSchwaben gezogen sei'.

Gleichwohl gebricht es der Annahme dieser Abstam-mung an aller historischen Beglaubigung.

Neuere Studien haben die dem Geschlechte in Ländernjenseits der Alpen zugeeignete Heimath wenigstens so weitfestgehalten, daß sie dasselbe aus der Lombardei in Deutsch-land einziehen lassen. Es wäre darnach ein ursprünglichGothisches Geschlecht, das mit dem Christenthnme nachRhäticn und von dort nach Schwaben übersiedelte und zurBegründung christlicher Staatseinrichtung und christlicherGottesverehrung sowohl mit dem Schwerte, als auch, wieder diesem Geschlechte zugezählte heilige Meinrad, durchLehre und Predigt beitrug. Die Einzügler hätten dabeiauf ihre in Schwaben neu gegründeten Wohnsitze, Hohen-berg und Hohenzollern, ihren althergebrachten Familien-namen „tüoinitv" in Deutscher Mundart übertragen, wäh-rend ein andrer Familienzwcig in den Lombardischcn GrafenColalto in Italien fortbestand und hier, mit einer, auch inseiner Geschichte treu erhaltenen Erinnerung an diese Ab-zweigung der Schwäbischen Familien von Hohenberg undvon Hohenzollern, die alten Stammsitze des Geschlechtesbehauptete.

Auch diesen Annahmen mangelt jedoch jede zuverlässigeGrundlage. Glaubwürdige Familiennachrichten der Gra-

1) Rieäsl's Lioäsx äixl. IZr-rnä. III, III, 76. Dies IVsrk ^viräfortan nur ,,Ooä." eit!rt.