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Ihm lind seiner ersten Gemahlin Elisabeth, gebohrncr Gräfinvon Montfort, stammt das neuere Reichsständisch-Reichsgräf-liche, jetzt Fürstliche Haus Löwen stein.
§. 7».
Erlauchte Nachkommenschaft aus Friedrichs des Siegreichen Ehe mit ClaraTettin, durch ihren Sohn Ludwig, selbst i» Kaiserlichen, Königliche» undGroßherzoglichen, und andern regierenden, jetzt souverainen Herzoglichenund Fürstlichen Häusern.
Kurfürst Friedrich der Siegreiche und seine GemahlinClara, aus dem rirtermäsigen Geschlechte Tett, Tettin oderTettingen, waren durch ihren Sohn Ludwig die Stamm-elt ern des Reichsständisch-Reichsgräflichen, jetzr FürstlichenHauses Löwenstein.
Von Anbeginn waren die Grafen von Löwenstcin stetsdarauf bedacht, nur mit Töchtern aus Häusern von altemAdel, meist reichsständisch cm, sich zu vermählen, GrafLudwig schon wählte und erhielt zu seiner Gemahlin eineTochter aus einem der angesehensten reichsständisch- reichsgräf-lichen Häuser, dein Montfortischen (Z. 64), und sein ältesterSohn, Wolfgang, ward schon als Kind (l563) verlobt mitder Gräfin Elisabeth von Hohenlohe, einer Nichte des Kur-fürsten Philipp von der Pfalz und der Erzherzogin Mathildevon Oestreich, und einer leiblichen Schwester der Gemahlindes Pfalzgrafen Alexander, regierenden Herzogs in Zwcibrücken.
Durch Vermählung mit reichsständisch-reichsgräflichenErbtöchtern, erwarben die Grafen von Löwenstein, in demletzten Vicrtheil des sechzehnten Jahrhunderts, die GrafschafrenWertheim und Virneburg und die damit verbundenezweifache Reichs- und Kreisstandschaft in dem Teutschen Reich.