Druckschrift 
[Text] (1875)
Entstehung
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CXXXV
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Lief. 30. CXXXIIb.

Rautfchlag der ftrauffe jm hoff zuo Wirtzburg. )

Item welche arttikel geftrafft füllen werden, volgen hirnachainandern.

Item der erst arttikel, wer ain mainaid oder falsch gezugnus getan hat.

Item der ain Feltfluchtig oder sinem hobtman trewlos wurd.

Item welcher flucht that jm feld, oder schufif ton werden.

Item welcher ainem dz sin genumen het.

Item welcher frowen vn Junkfrowen jr Er mit wortten oder werken het genumen vnd sich jr berümpt,oder follichs mit gewalt getan het.

Item allen offenbauren wuchrern die durch folich gut sich erheben vn uffstigent.

Item alle die sich in jrem stand des adels mit straus rabenn Verräter morder oder and' bös getattenverhandelt habend, alfo dz sy sich sollichs nit mit Kren verantvvortten, oder darumb getörenfürkomen.

Item alle die hüffer gottes zerftören oder beraben.

Item alle die ainem dz sin nemend vnd die lüt befchädigend, vnd des kain wort wele haben.

Item alle die von jren Eltern jn turner geritten sind, vnd von jnn nit gesucht vnd och den nit suchenwellen, ob die getailt werden, mag man sy nichtz dester minder strauffen.

Item allen dennen, so hanttierung oder koffschleghendel tribent als kofflut die nit dem adel geziment.

Item man wil kainen taillen oder zuo lauffen, der nit durch zwen, die geturniert haben vnd getailt wordenfind bewiflen mögen, das er vn sin voreitern jn fünffzig jauren geturniert vn getailt worden sigen,doch welcher kunnschafft het zuo erlangen das sin eitern zuo gezaitten geturniert hetten, vnndjnn der fier land ains der turner besucht vnd geturniert, die selben zuo ander turniern, derunuerzige für sin zuo bringen.

Item welcher darufif nit getailt vnd darüber ritten wurde, die selbn jre rofs vnd turnierzüg verloren habenvnd jn tail verfallen, och hinfür des turners zuo ewigen tagen berobt sin vn nieme zuo geladenwerden.

Item gedenken zuo bietten, dz nieman sin heim darüber vntailen wolle damit er selbs nit schmäche.

Item ain yegklicher jm blat getragen solle zu der taillung VI zu nemen.

Item vmb die achten stund sol ain yetlicher sin klainod zuo der tailung tragen.

Item vmb VIII stund sollend die darzuo geordnet sind vff dem hus sin.

Item vmb die II. sol yederman vff dem hus .... sin gantz zu berait.

*) Im Original auf der Rückseite des Bildes No. CXXXII. ,.Der Kolbenkampf" befindlich; den Text zu diesem Blattesiehe pag. XXIX. Lief. IV.

Lief. 30. XXXIXb.

1) Item dem Grofmachtigen Kaifer von Jaua (Java)

schribt Her Hans von Manndefillen (Johann von Mandeville) der grof lantfarer dz das aingrof jnfel jm mer fig darjnn fiben küngkrich dem genanten kaifer vnderton figen vnd werdie Jnfel vmfaren were j der müft zwo tufend mil fare / e / er darumb möchte komen / dergenät Lantfarer fchribt och das er den coftlichoften Ballaft hab, so ern nie gesechen

hab weder von kaiffern noch küngen.

Phönix, d. i. Symbol der Ewigkeit und Unvergänglichkeit; selbst alte christliche Schriftsteller(Kirchenväter) bedienen sich dieses Bildes, obwohl es aus dem Heidenthum stammt, wie schon ausHerodot II. 73 ersichtlich.

Zedier 19. 2016. 17. s. Materan.

Ersch und Gruber II. 30. 363.

Seb. Frank's Weltbuch, III. 140.

2) Kung von Sunonbar.

(Surabayra oder Schieribon, Königreiche auf der Insel Java, oder Sumatra?)

Zedier 27. 1398.

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