Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
348
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schrist K. v. VV^. V. v. l>. ^1 8. befindet sich in der sehrvollständigen Siegel-Scunmlnng des Geheimen RegistratorHerrn Voßberg zu Berlin.

Ein anderes noch abweichenderes Wappen in dem vonLehndorsf'schen Wappcnbuch, gleichfalls zn Königsberg,welches S. 253 beschrieben, ist der Wolf, der springendeine Gans raubt, und ans dem Helm statt des wachsen-den Wolfes mit den geharnischten Armen, der Wolf mitgeharnischten Pfoten, ans der Zeit von 158V bis l6vv.

Eine Kopie des Königsbergcr Wappenbildes, habenwir in unseren Besitz. —

Den Wolf mit einer Gans im Maule führen die vonBranden st ein im Wappen.

In der Siegelsammlung deS Herrn Voßberg sindferner nach Urkunden vorhanden:

1. Das Siegel Ooniallu« <l o »tei le lck, Abteszu Belbuck vom Jahre 1486 (siehe S. 237).

2. Das Siegel Curdt Winterscld's, seines Vetters,S. 244, gleichfalls vom Jahre 1486, beide mit demWolf steigend im Schilde ohne Garbe.

3. Ein Original-Siegel Damians v. Winterfeld,S. 246, vom Jahre 1615 zeigt: im Schilde denWolf gegen eine kleine Garbe springend, auf demHelm ein wachsender Wolf auf jeder Seite von 3Paar Fahnen umgeben.

Ein ähnliches Siegel aus Wintershagen, nur daßzu beiden Seiten des wachsenden WolseS nicht dreiPaar, sondern nur drei Fahnen stehen, ist in der Sie-gclsammlung des Herrn von Ledebur zu Berlin.Diese Siegel der Hintcrpommerschen Winter selbeunterscheiden sich daher nur unwesentlich von den Vor-pommerschen. Durch diese Nebereinstimmung auch durftesich genugsam wiederlegen, daß die Fahnen als Helm-schmuck nicht erst während der Schwedischen Bcsitzzeitvon Pommern in diesen Linien aufgekommen sind; eineAnsicht, dadurch hervorgerufen, daß man gerade beidem Schwedischen Adel häufig die Fahnen als Helm-schmuck findet.