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doch nicht auf und hätten 1458 fast die Landesherren in Krieg ver-wickelt. Ein Streit der beiden Herzogslinien wurde durch denbeiderseitigen Adel vermittelt, der unter der Negierung der bei-den Heinriche wieder bedeutender zur Geltung gelangte, alslange zuvor, und es sich sehr angelegen sein ließ, denHansestädten häufig seinen Besuch abzustatten. Im Jahre4471 starb der Mannesstamm der Herzoge von Mecklenburg-Stargard ans und nun war H einrich Nl. von Schwerin alleini-ger Herr der gesammten Mecklenburgischen Lande, die unterseinen Söhnen ans kurze Zeit zwar wieder getheilt wurden, unterden überlebenden Magnus und Balthasar indessen bald»wieder zusammen kamen. Das Verhältniß zu Brandenburgblieb fortwährend ein friedliches und war dies besonders vonWichtigkeit für den Churfürsten Albr echt Achilles bei sei-nen von 1405 bis 1479 sich hinziehenden Streitigkeiten mitden Herzogen von Pommern über die Stettinsche Erbfolge.Der Adel war indessen weniger friedlich als seine Herren, dennschon 4 472 ck. ck. Cölln erließ Chnrfürst Alb recht ein Edictwider den Straßenraub und die Landcsbeschädigung und den 29.Jnly 4 479 kam eS dicscrhalb zu einem Vertrag zwischen den Herr-schern von Brandenburg, Mecklenburg und Pommern, dem sich auchdie Städte der Altmark und Priegnitz anschlössen. Trotzdem klagtenin demselben Jahre die Herzoge von Mecklenburg über Gewalt-thätigkeiten, welche Arnd von Graevenitz und die Pritzwalkergegen Mecklenburg begangen; so wie Otto von Blumen-thal Beschwerde führte über Beschädignngeu durch Mecklen-burgsche Mannen. Auch besitzen wir vom Jahre 4479 einen Ur-fehdebrief, den Herr Johann Gans zu Pntlitz geschworen beiseiner Befreiung aus dem Gesangniß der Stadt Perleberg M).
Veranlaßt durch den Zug Herzog Albrecht V. gegenHamburg, an dem sich ein großer Thcil des Adels in derPricgnitz und in Mecklenburg betheiligtc, lodert der mühsam unter-drückte Kampfcsmnth des Adels wiederum in hellen Flammen