Druckschrift 
1 (1858)
Entstehung
Seite
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der Name der Frau ist unbekannt geblieben, doch erfahren wirspäter, daß des Hans, dieses Ernst Sohn, Halbbrudersöhnedie Brüder Fabian und Christoph von Ditten zuLeisten bei Plaue waren. Also hat,des Ernst Frau entweder nachseinem Tode wiederum sich an einen von Ditten verheirathetoder war bereits Wittwe eines solchen. 1491 war Ernstschon verstorben, denn in diesem Jahre am Mittwoch nach Dyo-nisii haben: Diedcrich, Achim und ihres Bruders ClausSöhne an einem und HanS Winterfeld, Ernsten'sseliger, Sohn am andern durch Verordnung des Chursürstendurch Johann Gans zu Pntlitz, Hauptmann der Priegnitz,HanS von der Schulenburg, Hans, Curdt undDietrich von Nor und Dietrich Quitzow ihre Gütergetheilt laut eines Recesses (82). Den Receß kennen wirnicht, können daher auch nicht den Umfang der Thcilung be-stimmen, möchten jedoch annehmen, daß diese Theilung sichnicht auf das väterliche Erbe von Ernsten's Sohn bezogen,sondern vielmehr das Erbe ihrer Vettern Lobeke § 22 undHans K 23 betroffen habe.

Ernst's so viel bekannt einziger Sohn warHans § 26.

Ernst lebte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts,auf der Grenze des Mecklenburgischen und BrandenburgischenGebietes, war daher berührt durch die Ereignisse in beidenLändern. Das Verhältniß der beiderseitigen Landesherrn warununterbrochen ein friedliches. Der Churfürst Friedrich II. ge-fesselt durch Streit mit dem benachbarten Sachsen und beschäftigtdurch die Erwerbung der Lausitz und der Neumark, begnügte sichbei dem Erbanfall der Wcrle'schen Lande an die Herzoge vonSchwerin und Stargard, in einem Vergleiche mit der Huldigungdes gesummten Landes der Mecklenburger Herren für den Falldes Aussterbens. Die Fehden des gegnerischen Adels hörten je-

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