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wir dennoch fraglich. DaS Land Grabow, früher ein Thcilder Grafschaft Dannenberg, kam 1367 nach dem unerwartetenAussterben der Grafen, nachdem zuvor nicht unbeträchtlicheTheile an die Grafen Schwerin und das Kloster Eldenagelaugt waren, als ein heimgefallenes Lehn an die OttonischeLinie der Markgrafen ASkanischen Stammes. Das Land Dö-mitz nördlich der Elbe mit dem Kloster Eldena kam aus dieserErbschaft au den Herzog Rudolph von Sachsen. Die Be-sitzungen südlich der Elbe au die Herzöge von Lüneburg. DasLand Marnitz war noch bei Lebzeiten der Grafen Dannenbergerst als Pfand, dann eigcnthümlich an die Grafen Schweringekommen, doch behaupteten die Markgrafen Baierschen Stam-mes noch bis zuletzt Ansprüche auf die OberlehuShoheit. Einähnliches Verhältniß fand noch einige Zeit auch mit dem LandeParchim statt. Dalmin gehörte in frühester Zeit nach unsererMeinung zum Lande Perleberg, ebenso das nahe gelegeneSchloß Neuhaus; dies Land war als ein Thcil der Priegnitz,der alten Vormark, stets ein Zubehör der Markgrafchast ge-wesen. Als schon daS Land Grabow von derselben getrenntwar, zeigte sich Markgraf Ludwig noch als unmittelbarerLehnsherr von Dalmin. Sicherlich ist unter den BaierschenHerrschern auch nicht ein Dorf von diesen alten Bestandtheilender Mark entfremdet worden. Obwohl der mächtige HerzogAlb recht !. von Mecklenburg stets bemüht war, sein Gebietauf Kosten seiner Nachbaren zu vergrößern, und so thcilö mit-tel-, theils unmittelbar die Pläne Kaiser Carl IV., dasBaiersche Haus zu verdrängen, förderte; so war doch der letztedesselben, Markgras Otto, 1369 noch energisch genug, imBündniß mit König Waldemar von Dänemark außer denMärkischen Pfandgütern noch das Land Marnitz und die Herr-schaft Stargard, welche längst au Mecklenburg übergegangenwaren, zurückzufordern. Der Friede zu Prenzlau 7. Sept.1371 endete jedoch den Krieg dahin, daß Brandenburg alle