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1 (1858)
Entstehung
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war. Dort haben wir einen Conrad von Winterfcldals anwesend kennen gelernt, dessen ctwanige Nachkommen unsvöllig entschwinden, es ist daher nicht unmöglich, daß ein Sohndieses Conrad, dem jungen Könige Wenzel gefolgt sei, undspäter den Vertrauensposten eineö KanimcrmeisterS erhalten.Auch müssen wir noch erwähnen, daß Wenzel's Mutter eineTochter Bogislav V. von Pommern-Wolgast war, dem LehnstHerrn der Wintcrfelde. Ein Geschlecht unseres Namens kommtin Böhmen weiter nicht vor; obgleich Ganhe sagt: die Win-terfelde in Böhmen sind mit den unfern nicht zu confundiren.

Z 16. Im Mittelalter taucht ei» Geschlecht unseresNamens in Danzig auf. Wir haben die Beziehungen derPommersehen Herzöge zum deutschen Ritterorden, der in Danzigeine Ballci hatte, und zur Stadt Danzig selbst mehrfach her-vorgehoben, um nicht selbst die Möglichkeit zuzugestehen, daßdie Wintcrfelde hier, sich von unserm Geschlechte von Win-lershagen aus in irgend einer Weise abgezweigt hätten. EinWappen dieses Geschlechtes ist nicht bekannt geworden, wirmüßten denn dasjenige dafür halten, welches sich in demvon L e h n d o r f f'sehen Wappenbuch in der Bibliothek derköniglichen deutschen Gesellschaft zu Könchsberg befindet, näm-lich im Schilde den Wolf eine GanS raubend, und auf demHelme den Wolf in der Frontansicht mit geschienten Pfoten,ähnlich gekrümmt wie die geharnischten Arme. Wir wüßtennicht, wie sonst dies Wappen, das unverkennbar älter ist, alsdie anderen Win terfeld'schen Wappen, die erst vomAnfange des 18. Jahrhunderts in Preußen datircn, zu welcherZeit das Geschlecht erst durch den General Georg Lcvinvon Winterfeld dort ansäßig geworden ist, sonst nachPreußen gekommen wäre. Es mag den Kauflcuten DanzigsPraetischer erschienen sein, dem Wolf als Gewinn für seinenSprung eine Gans als Beute zu geben.

Nach unseren, durch den Mittheiler verbürgten Nachrichten,