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so hätten wir dadurch unzweifelhaft den Beweis, daß der Ortdurch den ersten des Geschlechtes der übersiedelte, gegründetworden ist; aber dennoch halten wir eine solche Annahme fürgerechtfertigt. Eine schriftliche Mittheilung des Besitzers vomJahre 1838, der sich auch anderer Orten als ein Kenner deralten Pommerschcn Adelsverhältnisse erwiesen hat, sagt uns,daß ans den alten noch reichlich vorhandenen Schriftstücken dieExistenz des Gutes schon aus einer Grenzbeschreibung vomJahre 1337 ersichtlich ist, und daß sich ans Vielem vcrmuthenläßt, daß die Familie von Winter scld schon im 14. Jahr-hundert im Besitz desselben gewesen ist (s). Noch haben wirandere Beweise für das Alter dieses Ortes, denn in der Kirchezu Winteröhagen, welche die inator der Kirchen des FleckensStvlpemünde und der Dörfer Neusekow und Strickertshagenist, befindet sich noch heute ein steinernes Denkmal von ihrerEinweihung her, woraus ersichtlich, daß dieselbe zu Ehren desheiligen Johannes des Täufers uud des heiligen Nicolaus13ZK erbaut ist. Zwölf Bischöfe größtentheilö in partibusund am Hofe Jnnocenz VI. sich aufhaltend, ertheilten allendenen, welche der Kirche etwas schenkten, oder die Nebungenihrer Andacht dort verrichteten, 4V Tage Ablaß. Die Inschriftlautet wörtlich: „Ueo lalzrioa eoclesia matriois >Vinter«Iiagenet ejus lilie 8tolpemuncle daminensis Oioeoesis in IionoremHaneti ckolmnnis baptists et lVieolni oonstrueta a Ouockeeimepiscopi« sub poiitiliee Innoeenli sexto et ckomino lolianneLpiseopo caminenss velnti eoiiürmatore eonseerata e8t. ^niiovomitti lvieeenvi. (3).
Wenn auch nichts Anderes dafür spräche, daß dieses Ge-schlecht unseres Namens dem unsrigen ein stammverwandtessei, so bekundet doch in unwiderlegbarer Weise das Wappenbild,der Wolf mit der Garbe, das noch heute in wohlerhaltenerFarbenpracht in einem vierflüglichtcn Fenster der alten Kirchezu Wittershagen vorhanden ist, die Stammeseinheit. Unbe-