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Chronisten ihn des Herzogs Rath nennen. Wir können umdeswegen schon annehmen, daß diejenigen unseres Namens,welche wir wenige Jahre nach dem bekannten Vertrage zuFrankfurt allein noch in der Umgegend von Anclam, im Ge-biet der Herzöge von Stettin, angesessen finden, Nachkommenjenes Henning sind; außerdem finden wir hier diesen Namenim Enkel wieder, als eine Gewohnheit jener Zeit, der mangern folgte. Als den ersten, den wir von der Nachkommen-schaft Hennings aufzuführen haben, müssen wir:
Conrad von Winterfell» nennen. Es wird unsmir berichtet (U: Conrad und sein Sohn Hennigh lassen1347 zwei Hufen deS Dorfes Seghern dem Kloster Pudgloweauf. Unverkennbar haben wir es hier mit einem VasallenHerzog Barnim kU. von Stettin zu thun, denn HerzogOtto war in einem hohen Alter 1345 verstorben, und Seg-hern lag unfern Anklam ans dem rechten Ufer der Peene. DasKloster Pndglowe ist das heutige Domainenamt Pudagla ansder Insel Usedom. Wir halten diesen Conrad, wie gesagt,für einen Sobn des Ritter Henning!), vermuthlich hatte ernoch ein anderes Sitzgut, und gab ans Seghorn nur die Reute,welche 2 Hufen gewähren, dem Kloster, zu dem gewiß nochfreundschaftliche Beziehungen ans den Zeilen des Glanzes statt-fanden. Die Nachricht, die uns Pauli giebt über dieseSchenkung ist sehr kurz, jedoch iu sofern von Wichtigkeit, weilwir hierdurch den Uebergang gewinnen zu den Angesessenen inder Ukermark, als deren Ersten wir Henning des ConradSohn zu betrachten haben. Noch einmal 30 Jahre später fin-den wir einen Conrad von Winterfell» als Vasall derHerzoge von Stettin genannt, den wir unmöglich als identischmit diesem annehmen können, sondern vielmehr als einen Sohnbezeichnen müssen; dies führt zu der Nothwendigkcit, daß beideConrad, Vater und Sohn als Vasallen angesessen sein muß-ten, obgleich über beider Besitzthum nichts bekannt ist. Bei dem