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Der Ausführlichkeit und Vollständigkeit wegen hält Ver-fasser es in einer Familiengeschichte für nothwendig, das hier-her Gehörige möglichst vollständig zu berichten.
Der Freiherr von Ab schätz, ein schlesischer Dichter des17. Jahrhunderts führt in seinen Bardenliedern die Winter-felde sogar als alte Ritter der Lygier und Qnaden aus.Auch Pauli in seinen Geschlechts-Nachrichten der Familieführt dies an.
Wenngleich schon das alleinige Erwähnen in einem reinpoetischen Werke die Wahrheit dieser Angabe als zweifelhafterscheinen läßt, so ist man gezwungen, dieselbe unbedingt zubestreiten, wenn man weiß, daß die Lygier und Qnaden ihreWohnsitze im heutigen Schlesien hatten; die Winterfeldeaber, wie später bewiesen werden wird, sächsischen Ursprungssind. Dies Barden-Lied soll in der schönen Eiche auf derDracheninscl gefunden sein und enthält 246 Namen adlicherFamilien, t»)
Als allgemein verbreitet und vielfach nachgedruckte Mei-nung gilt: daß die Winterfelde gleich den meisten altenmärkischen Geschlechtern unter Kaiser (König) Heinrich demErsten, dem Städtcerbauer, aus seinen Erblanden Sachsen undThüringen zuerst im Jahre 927 in die heutige Altmark ge-kommen sind, und von da später dem allgemeinen Zuge derdeutschen Bevölkerung der Mark folgend, sich über die Prieg-nitz, Mecklenburg, Uckermark, Pommern u. s. w. verbreitethaben. Forschen wir nach der Quelle, woher diese Kunde ge-kommen, so ist es zuerst Enzelt, der alte Pfarrer zu Oster-burg an der Nicolai-Kirche daselbst, der in seinem VIii»nieander alten Mark (4) erzählt: daß Kaiser Heinrich 927 miteinem bedeutenden Heere gegen die Slaven und Wenden ge-zogen, indem er ausführlich sagt:
„Es sollen sich auch die Altmärker des rühmen und nichtschämen, daß sie Kaiser Heinrich's Kriegsleute gewesen,