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1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
Seite
134
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Der Urkunde wurden die Siegel der Gräfin und desKlosters Arnstein angehängt. — Das Siegel derGräfin, wie ich es beschrieben finde, *) halte ichfür dasselbe, das später ihr jüngerer Sohn, GrafRobert, geführt hat. Das Siegel des ältern Soh-nes, Heinrich's des Neichen, ist einfacher und weni-ger zierlich, so daß ich glaube, der ältere Bruderhat das Siegel des Vaters, der jüngere das derMutter bekommen. — Dem von der Gräfin geschenk-ten Zehnten des gerodeten Landes im Eftener Forstfügten später zwei Enkel derselben, Walram undHeinrich, den Zehnten des Waldes hinzu, wodurchdann Kloster Arnstein den Zehnten des ganzen Efte-ner Forstes bezog.

Graf Walram hinterließ außer seinen beidenSöhnen, Heinrich und Robert, auch eine Tochter,Gräfin Beatrix die, wie wir unten hörenwerden, in dem Cisterzicnscr-Klostcr Affoldcrbach denSchleier nahm.

Von welcher Abkunft seine Gemahlin, GräfinKunegunde, gewesen, ist unbekannt. Man kanndarüber nur Vermnthungen aussprechen; an be-stimmten Nachrichten fehlt es gänzlich. Da ihreSöhne die ersten Grafen von Nassau sind, die wirin der König esundra angesessen finden, — na-

*) Guben, cock. äixl. II. 29.; vgl. Krem er I. 379.NecraloZ. Arnstein, nä <Uem 5. 3ulii.

Vgl. S. Ilv Note * Im Kloster Arnstein ward ihr^Jahrgedächtniß am IZten Juli, das ihrer Mutter am8. November gehalten.