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1 (1842) Bis zum Jahr 1255
Entstehung
Seite
133
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mahl, während seines Lebens auf irgend eine Weiseetwas Unerlaubtes begangen haben und ohne Reuedarüber gestorben sein sollte, dies durch das Gebetder einsam lebenden Mönche bei dem Vater derBarmherzigkeit barmherzig gesühnt werde. Ueber dieSchenkung dieses Zehnten zog die Gräfin, obwohler ihr Eigenthum war, die Nassauischen Dienstman-nen zu Rath und nur mit ihrer Zustimmung machtesie die Schenkung. Als die Urkunde darüber nieder-geschrieben wurde, waren mehrere von jenen Nassaui-schen Vasallen zugegen, nämlich: Dietrich vonStaffel, damals Truchseß der Gräfin; seinVater, Anselm von Staffel; Robert, der Marschallder Grafen; Egenolf, der Lange; Egcnolf undHeinrich, Sophie'ns Söhne; Friedrich Brun vonIdstein. Diese Ritter (mit Ausnahme der beidenletzten) haben wir schon oben kennen gelernt; mitdein Grafen Walrain waren sie in: Jahr 1195 zuWorms, wo sie vor dem Kaiser und dem Bischof fürihn als Zeugen auftraten. Außer diesen Vasallender Grafen werden noch die Aebte von Arnsteinund Schönau und die Pfarrer von Esten, Rupperts-hofen und Nassau (letzterer zugleich Burgkaplander Gräfin) als Zeugen jener Schenkung genannt.

*) Im Jahr 1683 erlosch die Familie dieser NassauischenVasallen. Sie gehörten zu den Burgmännern auf Nas-sau und Laurenburg. Bei der Burg hatten sie eineneigenen Thurm (wie später auch die Ritter vom Stein,an die noch die Ruine ihres Thurms erinnert). Vgl. Vo-gel, Nass. Taschenbuch 94.