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menllich in Wiesbaden, dem Hauptort der Könige-sundra, und zu Mörstadt, dem Gut eines früher indiesem Gau begüterten Grafen, — so könnteman die Frage aufwerfen, ob etwa Gräfin Kune-gunde, durch väterliche oder mütterliche Abstammung,der Familie der Gaugrafen der Königcsundra an-gehört und dadurch die Besitzungen und Berechti-gungen in diesem schönen Gau an die Grafen vonNassau gekommen sind.In Wiesbaden haben umdiese Zeit auch die Grafen von Leiningen Herren-Rechte. Von ihnen hatten die Nheingrafen dortden Zehnten, den diese wieder an Heinrich Bodovon Idstein übertragen hatten. Außerdem hattendie Nheingrafen von den Grafen von Leiningcnein Haus in Wiesbaden zu Lehen. Einige Zeithernach befreit Graf Friedrich von Leiningen, zu-gleich mit dem Grafen Heinrich von Nassau, einvon dem deutschen Orden zu Wiesbaden angekauf-tes Bauerngut von allen Lasten und Abgaben. Nunwar, wie wir oben gehört haben, die Mutter desGrafen Hermann von Nassau eine Gräfin vonLeiningen: vielleicht kamen dadurch Besitzungen inder Gegend von Wiesbaden an diesen Grafen Her-mann, und von ihm, als er geistlich wurde, (vgl.S. 109) an seine Vettern, die Grafen Heinrich undRobert von Nassau.
*) Des Grafen Ulrich. OrlM Hass, 158.