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Pfalzgrafen Conrad und Johann, dem Erzbischof vonTrier, in Coblcnz zusammen, um das, was „GrafRobert guten Andenkens" beabsichtigt hatte, auszu-führen. Die Vogtci von Coblenz hatten die Gra-fen von Nassau fwie vor ihnen die Grafen vonArnstein) von den Pfalzgrafen zu Lehen; auf diesLehen, so weit es sich über die Güter des genann-ten Klosters erstreckte, verzichteten nun die GrafenHermann und Walram und gaben es dem Pfalz-grafen Conrad zurück; dieser übergab das Recht,das er als Lehnsherr auf die Vogtei über jeneGüter hatte, dem Erzbischof Johann, der hieraufals Ober-Vogt die Anordnung Graf Robert'ö undder Grafen Hermann und Walrain bestätigte. DerErzbischof stellte über die ganze Verhandlung eineUrkunde aus, worin er den Zorn des allmächtigenGottes und der heiligen Apostel Petrus und Pau-lus denjenigen androhte, die künftig von jenenGütern des Klosters Vogtei-Abgaben erzwingen unddies nicht schleunigst wieder gut machen würden.Als Zeugen waren bei Ausstellung dieser UrkundeGraf Walram's Söhne und Erben, die GrafenHeinrich und Robert, zugegen, deren Namenhier zum ersten Mal vorkommen.
Im Jahr 1197, am Wsten Januar, war GrafWalram wieder in Coblenz. Erzbischof Johannbestätigte hier dem Kloster zu Arnstein feine Be-sitzungen und Zehnten. In Gegenwart der GrafenWalram von Nassau, Emmerich von Leiningen,Heinrich und Eberhard von Sayn, der Edlen Rem-bold und Bruno von Isenburg und Werner von