um sie für ihre Ansprüche abzufinden, so daß nunjener Kirche das Patronat von Spay nicht mehrbestritten wird. ") Als Zeugen dieser Vermittlungund des Tausches, worüber die Urkunde ausgefertigtwird, werden angeführt: Otto, Bischof von Speyer;Lupoid, erwählter Bischof von Worms; HerzogConrad von Schwaben, Herzog Philipp von Tuscien,(des Kaisers Brüder); Graf Walram von Nas-sau, Graf Emicho von Leiningen, Graf Gerlachvon Veldenz, Graf Gerhard von Diez u. A.
So suchte der Kaiser die Zwistigkcitcn in Deutsch- >land, die kleinen wie die großen, zu schlichten, ver-söhnend und gnädig, wo es angebracht war, undzu strengen Maßregeln greifend, wo sie allein zumZiel führen konnten.
Bald darauf (zum dritten Mal) zog der Kaisernach Italien. Er wollte in Sicilien die Zügel derRegierung, die während seiner Abwesenheit seineGemahlin Constantia geführt, wieder selbst über-nehmen, den Winter über dort seine Herrschaft
*) Urkunde bei Schannat, bistWorm. call, probst, p. 90.Die Ritter von Waldeck waren zu Boppard und aufdem Hundsrück ansaßig. Spay liegt zwischen Boppardund Rhense. — Der in der Urkunde genannte BischofConrad ll, von.Worms ist schon 1192 gestorben. Eshaben also die Verhandlungen über jenen Tausch derWogtei von Dirmstein und des Zolls von Boppard meh-rere Jahre vorher statt gefunden, vielleicht währendHeinrich's VI. erstem Reichstag zu Worms (IZ. Januar1192), wo denn Graf Walram, der sie hiermit bezeugt,zugegen gewesen sein wird.