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Die von Kronberg und ihr Herrensitz : des Geschlechtes Ursprung, Blüte, Ausgang ; der Burg Gründung, Ausbau, Niedergang, Zerfall, Wiederherstellung ; eine kulturgeschichtliche Erzählung aus elf Jahrhunderten 770 bis 1898
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Neumodisch, 13. Jahrhundert.

der Mitte gescheitelt, hangt über den Rücken; auf dem Haupte dieSchapel; unter dieser ein Schleiertuch. So ging man in Speyer zuHofe. Die reiche Tracht passte weit mehr dorthin als in das väterlicheenge alte Burghaus. Indessen war das Leben der Eschborne, in derNähe Frankfurts und der Königshöfe am Rhein, gewiss nicht so ein-tönig und stumpf wie dasjenige ihrer ritterlichen Standesgenossen imnördlichen Deutschland.Aber" urteilt der alte Kirchner in seinerGeschichte der Stadt Frankfurt (1807):was kann man von den

dem neunzehnten gemein. Man sieht: die Modesucht ist eine alteThörin. . . . Auch führten die Stadtbürger allmälig Gemächlichkeitenein, die in der umliegenden ländlichen Gegend noch lange unbekanntblieben. Der trotzige Adel und selbst die Fürsten kamen daher bis-weilen zur Stadt, um einmal nach deren feinerer Art zu schmausenund lustig zu seyn. Solche Gäste wanderten allwöchentlich in Frank-furt ein." Sie waren willkommen auf den Trinkstuben der Ge-schlechter: den Häusern Alt Limburg, Laderan und Frauenstein.

Doch hüte man sich vor Täuschung, dass man den Zustand derStadt in diesem Zeitraum nicht mit helleren Farben male, als er wirk-lich ist Man erschrickt, wenn man aus Thatsachen ein Gemälde

Sitten der Bürger (derReichsministerialen undGeschlechter) in diesementlegenen Zeitalter sa-gen? Im Allgemeinenklagt schon damals einfrommer Abt, Sigfriedvon Gorze (bei Metz):dass der NachbarenThorheitin Deutschlandeinreisst; dass die Leuteanfangen sich balbirenzu lassen, kahle Köpfeund kurze Röcke zu

tragen Dies -

sagt Kirchner- hat daseilfte Jahrhundert mit