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Offenhäuser. Briefland. Der Kronberg gerodet.
Hörigen; er erwarb mit dem Boden die darauf ansässigen Unfreien; durchdie Rodung dehnte er seine persönliche Herrschaft aus. Während derStauferzeit wurde dieser Ausbau besonders stark betrieben; es war eineKolonisirung im eigenen Lande und als solche nicht demselben strengenErbgange unterworfen wie das Stammland. Der Leiher strebte dabeinach Befestigung der eigenen herrschenden Stellung. Für ihn warensolche feste Häuser selbstverständlich „Offenhäuser." So bestocktesich vor und nach 1200 das Land Franken mit Burgen. Vielfachwurden diese auch in die bestehende grosse Wald-Markgenossenschaft
selbst eingebaut, zum Schutze der Um-gegend. So mag der „Kronberg" mitdem umgebenden, tief in die Ebenehinabziehenden Mar-kenwalde den Esch-bornen ausgewiesenund in ihren Lehn-brief aufgenommensein. Dort bauten sieihr Felsennest undverstärkten, zugleichmit der Zahl ihrerRodezins zahlendenGrundholden, ihre auf burgliche Waf-fenfähigkeit gegründete öffentliche Stel-lung; für und gegen benachbarte Für-sten und Städte; niemals aber gegen ihren obersten Lehnsherrn, ihrenKaiser und König. Ihr damaliges Allode und Briefland hebt sich vonihrem ursprünglichen Reichslehnbesitze und den Nebenlehnen nichtklar ab. Vorhanden indessen war bei ihnen freier Besitz schon früh.Ob ursprünglich verliehen? wie erworben? Das alles ist dunkel. Ver-kehrsfreie Mansen und Huben kamen schon unter Karl dem Grossenauf den Markt. Handel und Wandel in Grundstücken war bei denFranken von jeher weit belebter als anderswo in Deutschland: Teil-barkeit, Weibererbrecht, antichretisches Pfandrecht, Schenkungen, Amts-lehen, Fehden, Kreuzzüge, Aussterben: das alles wirkte sichtlichschon in frühster geschichtlicher Zeit zersplitternd.
Am nördl. Turme.
Oberburg. Eingang von innen.