Zweite hohenstaufische Besiedelung Frankens. Burgenbau.
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erben, noch lebhafter vielleicht zwischen ihren Hausehren: das wirdso etwa den Kreis der Tage ausgefüllt haben.
Selbstverständlich empfanden auch die Eschborne, mit gestiegenereigener Kraft und gewachsener Bedeutung bei Kaiser und Reich, dasBedürfnis eines festeren, für die „Bergung" wehrbareren Wohnsitzes.Sie suchten ihn auf demsteilen Serezitfelsen amAltkuning. Denn um die-se Zeit hatte sich ein Um-schwung in der Kriegs-bereitschaft und Krieg-führung vollzogen. DieHeeresfolge im freien Fel-de blieb, durch die Erb-lichkeit der Lehne, nichtmehr eine schneidige stetsblanke Waffe. Aus derTreue der Gefolgschaftwar ein Kriegs - Dienst-vertrag, ein höheres Na-tural-Soldwesen gewor-den. Damit verstärkte sichdie Notwendigkeit der ört-lichen Verteidigung: Bur-genbau und Burgenkrieg.
Die zur Unabhängigkeitaufstrebende burgsitzendeRitterschaft ist nun dem Dienstherrn unentbehrlich geworden. Sie ge-winnt im 12. Jahrhundert abermals grosse Teile des dienstherrlichenEigentums. Andrerseits fiel ihre alte persönliche Gebundenheit fort.Der damalige Zustand zeitigte die höchste Blüte der Ministerialität. Diehervorragenden Reichsministerialen zehrten am Reichsgute. War diesesvergriffen so wies der Kaiser vielfach auf das waldige Gemeingut dergrossen Markgenossenschaften an. Solche Eingriffe erfolgten durch könig-liche Besiedelungspatente für Rodeland; es hiess: „Briefland" im Gegen-satze zum alten Saatlande. Dorthin verpflanzte der Beliehene seine