Der fromme Domscholaster Eberwin I, f 1283.
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teilt werden, die zur rechten Stunde im Chore (der Kirche) sich ein-stellen und am Gebete Teil nehmen; (eine Präsenz). Zweck derStiftung ist: „auf dass er (Eberwin) durch die Fürsprache des Heiligen(Ferrutius) heilsam unterstützt werde."
4. Am 14. August 1283 ist Eberwin gestorben. Am 15. September1284 ordnet der Abt Emmercho des Klosters Johannisberg im Rheingaufür ihn, der dem Kloster 6 Mark Silber geschenkt habe, eine Memoriean, kraft deren jährlich zu drei verschiedenen Tagen 6 Malter Roggen„zur Ergötzung der Brüder unsers Konventes" verteilt werden sollen.Eberwin war auch Kanonikus zu St. Peter extra muros und zumh. Kreuz in Mainz; er wurde im Domsumgange begraben. Auf derSüdseite beim Ausgange des Querschiffs zum Kreuzgange hing ehemalssein Totenschild; aber schon 1727 war es verschwunden. Bodmann(in den Rheingauer Altertümern) nennt ihn: „der fromme und durchseine grossen, Klöstern und Kirchen dahier zugewandten Vermächt-nisse im Andenken gebliebene Domscholaster Eberwin von Cronenberg."
IIL 6. Magister Ernst (18 U)war Neffe des Ritters Giselbert (8 U) de Aschenburnen; sie lagen(1226) im Streite über das Patronat zu Reiskirchen bei Giessen, worinder Magister obsiegte.
III. 7. Hartmut IV (37 U).
Wir haben ihn schon bei der Weinbergschenkung am 20. Januar1273 kennen gelernt, als Kanonikus zu St. Stephan in Mainz. Zugleichwar er Archipresbyter von Assenburna.
III. 8. Hartmut IVa (37a U).
Am 22. Juni 1260 tritt Hartmut de Croninberc, Bruder des Deut-schen Hauses zu Marburg, als Zeuge auf; ebenso im April 1261. Noch1273 siegelt er als dortiger Komtur eine Urkunde des Klosters Tiefen-thal (im Rheingau).
Soeben ist eine längere Reihe geistlicher Herren an uns vorüber-gezogen. Allerdings lassen wir unter ihnen die Brüder vom DeutschenHause, namentlich die in Preussen fochten, zu dieser Zeit noch alskriegerische rittermässige Mönche gelten. Im allgemeinen aber warschon damals die Tonsur für den hohen und niedern Reichsadel die