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Die von Kronberg und ihr Herrensitz : des Geschlechtes Ursprung, Blüte, Ausgang ; der Burg Gründung, Ausbau, Niedergang, Zerfall, Wiederherstellung ; eine kulturgeschichtliche Erzählung aus elf Jahrhunderten 770 bis 1898
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Die von Croninberc erscheinen am 19. Juli 1230.

Schenkung vollzog sich „in Gegenwart des ruhmreichen Königs Heinrichin feierlicher Gerichtssitzung zu Frankinfurt." Giselbert heisst darin:„treuer Dienstmann." Am 1. September 1242 schenkt Giselbert demStifte in Wetzlar einen Mansus zum glücklichen Gedächtnisse seinerFrau und ihrer Eltern. Endlich bezeugt Giselbertus de Escheburne (1247)eine Urkunde der Herren zu Merenberg und des Klosters Arnsburg.

Danach scheint Giselbert in der oberen Lahngegend angesessengewesen zu sein ; er muss einer früher abgeteilten Linie der Eschborneangehört haben, die nicht mehr Ganerben zu Eschborn und Kronbergwaren. Nach ihm kommen an der Lahn weder Eschborne noch Kron-berge vor; ein Giselbert tritt überhaupt nicht wieder auf.

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Hiermit endet die Reihe der urkundlich nachgewiesenen Eschborne.Genealogisch geschlossen ist sie keineswegs. Auch die gegenseitigeAbstammung und die Nähe des Verwandschaftsgrades ist nicht völligsicher. Dafür sind die uns erhaltenen Urkunden viel zu spärlich undzu weit auseinander liegend. Zweifellos aber nahm dieses Geschlechtin dem Jahrhundert von 1150 bis 1250 eine angesehene Stellung alsReichsministerialen bei den hohenstaufischen Kaisern und Königen ein.Es erscheint bereits in verschiedene Linien geteilt. Worin sein Reichs-lehn zu Eschborn im besonderen bestand? Was dort etwa ausserdemihr freies Eigentum war? Wieweit ihr Gebiet sich über Eschbornhinaus, zur Höhe hinauf, am Altkuning empor in die schier endloseMarkenwaldung hinein erstreckte? Wann sie dieses erwarben? Wassie sonst etwa im Niddagau und in der östlichen Wetterau besassen?

alles das wissen wir nicht, denn aufklärende Urkunden, namentlichLehnbriefe, haben sich aus jener Zeit nicht erhalten.

Mit dem 29. Dezember 1254 und Petrus 1 (14 K) verschwindendie Eschborne plötzlich und vollständig aus der Geschichte und ihrenUrkunden.

Seit dem 19. Juli 1230 erscheint ebenso plötzlich neben und mitihnen, in ihrer unmittelbarsten Nachbarschaft, später auf ihrem Wohn-sitze, in ihren Lehnen und Allodien, mit ihren Vornamen, ein bis