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Das „Burghaus" zerstört am 16. Juni 1622.
der Innenfläche des untersten, noch rein romanischen Turmgelassesder Kirche, derartige römische Werkstücke eingemauert sind.
Das Burggelände liegt nordöstlich des von Niederhöchstadt zurNidda, in einem Abstände von etwa 150 Metern, hinabeilenden Wester-baches. Sein Bett ist tief eingeschnitten in eine Bodensenkung, die sichim Viertelkreise um die Südwest- und Südseite der Anlage zieht. Dieumschliessende Vertiefung schützte diese Fronten, da der Streifen zwi-schen dem Bach und Burggraben dem Angreifer nur einen sehr schma-
das alte hier stehende „Burghaus" noch im Jahre 1614 von einemgutsherrlichen Wirtschaftsbeamten bewohnt war. Die Geschichte weiss:dass dieses Haus am 16. Juni des Jahres 1622, mit dem grössten Teiledes Dorfes Eschborn, von den wüsten Schaaren des „tollen" Christianvon Braunschweig, als Nest eines katholischen Geschlechtes, ausge-brannt wurde. Später ist das „Burghaus" von seinen Herren nichtwieder aufgebaut; die Brandruine diente den folgenden Geschlechternals Steinbruch bis in ihre Fundamente hinein.
Der steil eingeschnittene, 4 Meter tiefe und 10 Meter breite, trockeneBurggraben (s. Plan) umgiebt, mit einer 2 Meter haltenden Böschungvon 45 Grad Fall, einen Hügel (s. Profil des Burghügels), der nochheute die ursprüngliche Höhe der anstossenden Ackerflächen um2 Meter überragt. Er hat die Gestalt einer, an ihren vier Ecken
len Raum zur Entwickelungbieten konnte. Dagegen brei-tet sich im Nordwesten undNordosten des Burgplatzesein flacher, etwas überhöhen-der, nach dem nordöstlichgelegenen Dorfe Steinbachhin sanft ansteigender Hang.Hier war die Angriffseite.
Die örtliche Ueberlie-ferung nimmt an: dass einuraltes Steingebäude, einStadl an diesem Platze ge-standen habe. Eine öffent-liche Urkunde bezeugt: dass