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Die von Kronberg und ihr Herrensitz : des Geschlechtes Ursprung, Blüte, Ausgang ; der Burg Gründung, Ausbau, Niedergang, Zerfall, Wiederherstellung ; eine kulturgeschichtliche Erzählung aus elf Jahrhunderten 770 bis 1898
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DerBurggraben" zu Eschborn untersucht.

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suchung desBurggrabens" in's Leben gerufen; dieser legte die Leitungder Arbeiten in die kundigste und bewährteste Hand. Herr ArchitektCh. L. Thomas zu Frankfurt a. M., der gelehrte Kenner und prak-tische Förderer seiner heimatlichen Urgeschichte, hatte die Güte: dieschwierige Aufgabe zu übernehmen und durchzuführen. Seine reichlohnenden, gradezu überraschenden Ermittelungen und die daraus mitmeisterhaftem sachkundigem Scharfblicke gezogenen Schlüsse hat er ineinem Aufsatze:Der Burggraben zu Eschborn," dem Archive fürHessische Geschichte und Altertumskunde, Neue Folge, Band II, Heft 2,zur Veröffentlichung überwiesen. Mit Erlaubnis des Herrn Verfassersund der Redaktion ist jene Arbeit hier im Auszuge benutzt worden,wofür beiden der gebürende Dank damit abgestattet wird. Für denGang der Untersuchung in ihren einzelnen Fortschritten, vom erstenSpatenstiche bis zur augensichtlichen Rekonstruktion des alten Burg-stadls der Eschborne auf der beigeschlossenen Zeichnung, muss aufdie Originalarbeit verwiesen werden. In der Kürze ist das Ergebnisfolgendes: an genannter Stelle wurde die, dem frühmittelalterlichenTypus nicht durch spätere Aus- und Umbauten entwachsene fränkischeBurganlage der Herren von Eschborn aus ihrer mehrhundertjährigenVergessenheit auferweckt. Die, den Verwüstungen und Ausraubungender nachkommenden Zeiten entgangenen Ueberbleibsel sind wieder-um zu einem anschaulichen Bilde der ursprünglichen Gesammter-scheinung vereinigt. Der angeschlossene Grundplan der Burganlage,mit seinen Nebenzeichnungen, erläutert den alten Zustand so vor-trefflich, dass der beschreibende Text dadurch wesentlich vereinfachtwerden wird.

Die vorläufige Untersuchung des Platzes hatte mehrfache römischeSpuren geliefert: Bruchstücke von Ziegeln, gebrannten Platten undSandsteinquaderchen. Die Nachgrabung erwies indessen, dass aufdieser Baustelle die Römer nicht thätig gewesen waren; wohl aberlagern römische Fundschichten ganz nahe östlich, im Bauschutte derBodenerhöhungen um den alten Fronhof der Eschborne, dem soge-nannten Solmserhof. Ihr Aufschluss ist noch zu erwarten. Von dortwerden auch zwei, im Schutte der Burg gefundene römische Kapitäl-teilchen stammen. Einstweilen sei hier bemerkt: dass in dem frei-stehenden Mauerwerke der Häuser und Höfe von Eschborn, sowie in

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