Stephansstift in Mainz erwirbt den Königshof (?) in Eschborn. 1008. 17
aber die Fürbitte des seligen Patrons ihres Institutes, wenn durchGaben erkauft, eigene Schuld zu tilgen vermöge; weiter auch die derVerstorbenen. Das war der Ausgangspunkt des Ablasses.
Kloster Lorsch besass etwa 2000 Huben, und im Niddagau ins-besondere Güter vor 35 Ortschaften. Alles das ging durch Schleuder-wirtschaft verloren; bereits 1232 ist Lorsch fremd vor Eschborn.
Endlich ist noch zu melden: dass am 18. Mai 1008 das Stephans-stift zu Mainz vom Kaiser Heinrich II (1002- 1024), dessen Gut zuAschenbrunnen im Niddagau erwirbt. Wir werden später Gelegenheithaben, den Besitz näher kennen zu lernen. Ob der Kaiser damalseinen bei der Besiedelung vorbehaltenen Königshof vergab? erfahrenwir leider nicht.