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Die von Kronberg und ihr Herrensitz : des Geschlechtes Ursprung, Blüte, Ausgang ; der Burg Gründung, Ausbau, Niedergang, Zerfall, Wiederherstellung ; eine kulturgeschichtliche Erzählung aus elf Jahrhunderten 770 bis 1898
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I. Die Heimat der Eschborn-Kronberge.

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IE Wiege des Geschlechtes, von dem die-ses Buch erzählen will, stand im Nidda-gau auf den fruchtbaren Fluren zwischendem Main unterhalb Frankfurt und demTaunus. Hier entsprangen, wuchsen, wirk-ten, und vergingen nach fast siebenhun-dertjähriger Lebensdauer, die fränkischenReichsministerialen von Eschborn-Kronberg.Schon um Christi Geburt war dieser Land-strich der Kultur erschlossen. Er gehörte zu den decumatischen Fel-dern, den Zehntländereien die 350 Jahre lang von den Römern unterdem Schutze des Limes, des wehrbaren Pfahlgrabens, besessen und ko-lonisirt wurden. Im Laufe der Zeiten hatten sich hier feste Plätze,aus ihnen Städte, rings um sie zahlreiche Dörfer und Landgüter ange-siedelt. Abteilungen der 8. Legion standen bei Frankfurt, bei Hed-dernheim-Praunheim impraesidium" des Drusus, das später die Haupt-stadt des Bezirkes:Civitas Taunensium" wurde. Ihr gewaltiges Trüm-merfeld hiess im Mittelalter: das Heidenfeld. Dieser Name vererbtespäter als: Heidersheim, Heddersheim ausschliesslich auf den neuerenetwa 500 Schritte östlich gelegenen Teil der römischen Niederlassung:den novus vicus, die Neustadt.