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2 (1896) Von 1649 bis 1856 und Nachtrag von 1432 bis 1827
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1728-1724.

Original in den Acten die v. Oppen betreffend vom Jahre 1632—1811s. r. Usp. 22 Nr. 224u. f. 55u. 56 im K. Geh. Staatsarchiv zu Berlin. Darauferging eine entsprechende Ordre vom 13. Juli 1723 an den Geh. Rath Schlüter.

503) 4. September 1723.

Bericht des Domcapitels zu Brandenburg an den König Friedrich Wilhelmvon Preußen wegen der von Caspar Ludolf v. Oppen aus dem HauseLimbsdorf und Gussow nachgesuchten Cession seiner unterm 9. April 1690von Capitels Seiten erhaltenen Exspectanz auf eine Domherrnpfründe „in Verfolg"der (nicht bei den Acten befindlichen) Vorstellung desselben vom 28. Sept. 1722,nachdem diese Supplik und die daraus erfolgte Königliche Resolution ihnen erstunlängst zugestellt worden. Es sei bis jetzt noch nicht vorgekommen, daß ein bloßerExspectant oder Jmmatriculirter seine Hoffnung auf eine künftige Präbende zuGunsten eines Andern cedirt habe, sondern der, welcher resigniren wolle, müssebereits eine Major- oder doch Minor-Präbende erlangt haben. Sodann müsse derResignatar die Statutengelder erlegen, den untersten Platz einnehmen und, wenner eine Major-Präbende erlangt habe, die Revenüen des ersten Jahres uck kubricmmabtreten. Endlich sei die Abtretung der Exspectanz mit der einer wirklichenPräbende nicht zu vergleichen, sodaß der Cessionar eines Exspectanten dabei mehrverlieren als gewinnen würde, da er uitimuZ sisatorum werden würde, und erhabe außer dein, was er an den Nesignanten zahle, noch die vollen Statutengelderzu entrichten. Keinenfalls würde der Cessionar in des Cedenten Stelle einrückenkönnen, denn dann würden alle nachher Eingeschriebenen arg benachtheiligt werden.Da alles dies statutcn- und rechtmäßig sei, so bittet das Domcapitcl, das Stiftbei seinen Rechten zu schützen und zu erhalten.

Burg Brandenburg den 4'°» Laptswdrm 1723.

Original in den Acten s. r. Usp. 5? Nr. 8 k. 49 ff. im K. Geh. Staats-archiv zu Berlin. Hierauf wurde dem C. L. v. Oppen unterm 4. October 1727zum Bescheid ertheilt, daß seinem Gesuch nicht stattgegeben werden könne, da esgegen die Statuten und Rechte des Domcapitels laufe. (Concept Ebendas. 1. 50.)

504) 26. Mai 1724

„Morgens halb 7 (Uhr) ist Herrn Kuhno Friedrich von Oppen, Capitainunterm Printz Heinrichschen Regiment, Erbherrn uuf Gütercho(Jütrichau), von seiner Frau Louise Hedwig von Oppen das dritte Kind,eine Tochter, in Schwenow geboren und daselbst am 27'°" getaufft und LouiseCharlotte genannt."

Aus dem Kirchenbuche von Kossenblat. Pathen waren: Herr GeorgeHeinrich v. Oppen, Hauptmann und Erbherr zu Schwenow, ChristophFriedrich v. Oppen, Hauptmann und Erbherr auf dem Limsdorf-schen Rittergute, Frau Barbara Sabina v. Oppen geborne v. Zitzewitzaus Schwenow, Frau Maria Elisabeth v. Langen geb. v. Oppen aufSauen, Frau Anna Dorothea v. Oppen geb. v. Stutterheim aus Platkow.