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1S49-1SS«.
brauch j gehalten vnd in dieser Schrifft etwas außführ- j licher abgefaffet j durchckoknrmsm Schönbeck Stsuckaliausam, ^ der Gemeine in Cahde ^astoram. j Witten-berg, gedruckt bey Johan Hacke j N.V.<Ü.XI,IX. j
Exemplar in der Bibliothek des Prediger-Seminars zu Wittenberg.
Die Leichenpredigt ist gewidmet dem Wittwer und seinen Kindern, dem Abra-ham Adam v. Oppen auf Nichel, den sämmtlichen v. Oppen auf Schwein(Schwenow), Kossenblat, Fredersdorf, Schlalach und Gatersleben, so-dann der Frau Ursula geb. v. Werder, des sel. Abraham v. Oppen aufNichel Wittwe, und ihren Töchtern Anna Elisabeth und Ursula v.Oppen.
Sie ist geboren ungefähr den 3. November im Jahre 1609 als TochterAbrahams v. O. auf Nichel und der Ursula v. Werder. Die Großmütterväter- und mütterlicherseits sind eine geb. v. Wartenberg und eine geb. v. Schildt.Die Aeltermütter vom Vater sind in aufsteigender Linie die v. Lochow, v. Ziegesar,v. Canitz, v. Hacke, v. Rosenbusch (?) und v. Putersdorff (?), von der Mutterv. Lattorff, v. Randow, v. Klöden, v. Burgsdorff, v. Döberitz und v. Werder.
Sie verlor ihren Vater frühzeitig, heirathete am Tage lAartirll (11. Novbr.)1641 den Caspar v. Jugart auf Gr. Wusterwitz und war mit ihm 9 Jahreweniger 29 Tage verehelicht, hatte 5 Kinder (Sabina, Sophia, Maria, Johannund Elisabeth), die alle noch am Leben waren. Sie starb 1649 am 13. OctoberNachts 1 Uhr an einem hitzigen Fieber.
4) 21. Deeember 1K4S.
Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg ertheilt dem Casparv. Oppen zu Nichel Consens zur Verpfändung seines Gutes Kossenblat anden Rittmeister Georg Henning v. Barfuß für dessen Forderung von 1650 Thlrn.„an Vater- vnd Mutter-Erbe", wovon 650 Thlr. Ehegeld seiner MutterCatharina v. Oppen sind.
— Cöln an der Spree den 21. Oseamdris 1649.
Abschrift im Lehnscopialbuch Kurfürst Friedrich Wilhelms (Usp. 78 Nr. 168vol. I.) k. 88"- im K. Geh. Staatsarchiv zu Berlin.
5) 2«. Juni 1KS«.
Muthung Friedrichs v. Oppen für sich und seinen unmündigenBruder Caspar v. O. auf den Todesfall ihres etwa vor einem halben Jahreverstorbenen Vaters Caspar v. O.
Nachdem Caspar von Oppen etwahu vor einem halben Jahre todesvorfahren, hatt deßen Sohn Friderich Sich persöhnlich angemeldet vndtvor Sich vndt Seinen vumündigen Brüdern Casparn die auf Sie ver-stammete lehen vnterthänigst gemuhtet, Daruber Ihm nicht nur dieser Muhtzettelertheilet. Sondern auch biß zu seinen bald vollkommenen Jahren, wie auch SeinemBruder, biß er mündig worden, zur ferneren lehußfolge Frist vndt inckult ge-geben worden.
Xetum Cölln an der Spree am 29^" Aunii des 165G°" Jahres.
Gleichzeitige Registratur im Lehnsprotocollbuche Kurfürst Friedrich Wilhelms(I4sp. 78 Nr. 163) t'. 4-> im K. Geh. Staatsarchiv zu Berlin.