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2 (1896) Von 1649 bis 1856 und Nachtrag von 1432 bis 1827
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und Kunstdenkmäler der Provinz Sachse» Herr» 1)r. Theuner Hierselbst, der dieBenutzung des landständischen Archivs zu Lübbe» vermittelte, der verbindlichsteDank dargebracht.

Eine besondere Ausstattung des Werkes mit illustrirende» Beigaben, an welchegedacht wurde, zumal an die der Familiensiegel und einer Karte des ältestenOppenschen Grundbesitzes in der Zauche, ist aus guten Gründen doch unterblieben,da meines Erachtens diese und andere Zugaben am füglichsten dem AllgemeinenTheile der darstellenden Familiengeschichte, der in nicht ferner Zeit gedrucktvorliegen wird, beizufügen sein dürften. Wenn der erste Theil des Urkunden-buches 1069 Nummern an Negesten bezw. Urkundentexten umfaßt, so enthält dervorliegende zweite Band in seinem Haupttheile deren 947 wozu noch 208 einzelneNachträge treten, im Ganzen mithin 1155 Nummern.

Gleichwie es mir selbst unter den Auspicien des hochherzigen Urhebers diesesWerkes, des Königlich Dänischen Kammerherrn und HofjägermeistersHerrn Rudolf v.Oppen-Schilden, eine Freude war, dieser Arbeit mit Hin-gebung mich zu widmen und mich zu bemühen, seinen Erwartungen gerecht zuwerden, so mögen nun die Angehörigen des Geschlechts v. Oppen Befriedigungempfinden, dieses Werk zu besitzen, und es ihrem hervorragenden Mitglieds danken,daß er, die Erfüllung einer Ehrenpflicht gegen die Vorfahren als eine der edelstenPflichten erachtend, die Quellen zur Geschichte der Ahnherren seinem ihm sotheuern Geschlcchte erschlossen und ihm die Zeugnisse überliefert hat, die vondem Besitze und den Thaten oder rühmlichen Eigenschafteil der Vorfahren (freilichhin und wieder nicht ohne Schattenseiten) und von ihrem löblichen Verhalten gegenihre Fürsten und ihr Vaterland berichten. Das Andenken an ein solches Verdieilstdes Schöpfers dieses Familiemverkes wird unvergänglich sein!

Magdeburg, im Juni 1896.

G. K. v. Mülverstedt.