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1 (1853) Genealogie, Grundbesitz etc.
Entstehung
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uion für sich, und führten die jetzige Stellung herbei. DieLiberalen sehen, daß der Augenblick nicht günstig für sie ist,und halten sich daher anscheinend ganz stille, Van so ge-wandten Männern als diese sind, läßt sich aber erwarten,daß sie den Kampf keineswegs aufgegeben haben, sonderndie Gegner absichtlich dreist und übermüthig zu machen su-chen, um sie dann so viel sicherer angreifen und stürzen zukönnen. Schon ward ans aste Art dahin gestrebt, Verdachtzu erweckeil und Uneinigkeit zu erregen, indem man der Re-gierung Furcht vor dem Streben der aristokratischen Ständenach Alleinherrschaft einzuflößen sackt und die stärkste Oppo-sition vorhersagt. Würde eine solche Tendenz sich jetzt wirk-lich zeigen, so ist voraus ;n sehe», daß eine nnabschlichcVerwirrung und ein Revolntions-Znstand die sichere Folgedavon sein würde, denn das Svstcm, welches man jetzt ein-führen will, hat noch nickt genug Anhänger von Gewicht,als daß es einen Kampf bestehen kann, und die Liberalenwürde» siegreicher als je dastehen. Daß die bestehende Ad-ministration der beabsichtigten Neuerung nicht günstig sei, istklar, da es hier nicht allein ans den Sieg der Meinungen,sondern ans persönliche Sclbsterhaltung ankömmt, weil eineneue Administration wohl eine unvermeidliche Folge der Ein-führung des neuen Systems sein würde, — Wie der Staats-Canzler über diese Angelegenheit denkt, ist bis jetzt wohlunbekannt, würde er seine Hand von der liberalen Parteiabziehen, so wäre die Sacbe entschieden, thut er dieses abernicht, so werden unendliche Schwierigkeiten aufkommen, bevordie Administration diesen Händen entrissen werden kann.

Bei dieser Lage der Dinge geht das ganze Bestrebender jetzt wirkenden guten Partei dahin, aste Diskussionen zuvermeiden, die Zögcrnng und Uneinigkeit herbeiführen kön-nen, Für jetzt noch zu schwach, alles das anSsprcchcn undbewilligen zu können, waS wohl in Zukunft beabsichtigt wird,ist daher ihr sehnlichster Wnnsck, mau möge mit dem, wasals Grnndzügc im Allgemeinen aufgestellt wird, für denAugenblick zufrieden sein, und nicht, wenn der Finger gereichtwird, auch die Hand gleich haben wollen, und dadurch dasGanze anfs Spiel setzen. Eben daher wird man gewiß dieVerhandlungen ganz kurz machen und mit asten Provinzenmöglichst geschwinde fertig zu werden suchen, um erst einenfesten Standpunkt zu haben, um den Haupt-Kampf zu be-endigen, damit bie Dciails späterhin von andern Händen,als die jetzt das Ruder führen, geordnet werden können.Nach allem Gesagten werden sie finden, daß ein jeder, der

die Erhaltung der Ordnung und Ruhe.wünschr, die Absich-ten dieser Partei, deren Centrum und Hauptstütze die jetzrniedergesetzte Commission ist, nach Möglichkeit unterstützenmnß, und daß die Commission es redlich im Sinne hat,und daß von keiner Ucberlistnng die Rede ist, dafür bürgtdie Denknngsart des Präses, worüber nur eine Stimme ist.

Nachdem dieses vorausgegangen ist, komme ich nun zuden speciellen Punkten,'

1, Die Vereinigung von Neu - Vor- mit demübrigen Pommern, Daß dieselbe nicht zu vermeiden ist,darüber sind wir wohl einig; ich glaube aber, daß sie auchnützlich ist. Von der jetzigen Administration stehet für unsnimmer etwas anderes, als Umwälzung und Unheil zu erwar-ten, nur von einer erneuerten können und müssen wir etwashoffen, davon bin ich so überzeugt, als von meinem Dasein,Nur zu sehr, wie es scheint, ist es unsern Gegnern geglückt,uns in ein ungünstiges .Licht zu stellen; cS gilt also, dieOpinion wieder zu gewinnen, um unö für die Zukunft einebessere Eristenz zu bereiten, und dazu ist gerade jetzt derAugenblick geeignet. Obgleich ich noch keine Kenntniß des-sen habe, was als Grundlagen der Verfassung preponirtwerden wird, so läßt das ausgesprochene Princip, das Altezur Basis zu nehmen, doch hoffen, daß es einigermaßen an-nehmlich sein wird. Bei diesen Grundsätzen, ctwaS mehrcrcSals das übrige Pommern zu erlangen, halte ich nack allen,was ich sehe und höre für unmöglich, wohl aber glaube ich,daß wir Modifikationen und eine unsern Einrichtungen an-gemessene bedingte Trennung ohne große Schwierigkeiten er-halten werden, und damit werden wir uns auch begnügenmüssen,

2. Die Kredit-Sache, Eine Erncncrnng des In-dults zu erlangen, ist nach meinem Dafürhalten jetzt ganzunmöglich, da aber dock gewünscht war, daß etwas zur Er-haltung des Grnnd-EigenthnmS geschehen möge, so ist wohlder einzige Ausweg, ein Credit-System zu gründen. DenWiderspruch, welchen sie in dem doppelten Begehren (Erlan-gung des) Credit-Systems und Beibehaltung unserer Znstufinden, glaube ich heben zu können. Meine Absicht für denAugenblick geht nur dahin, den Fonds, der zu einer solchenEinrichtung nöthig ist, bewilligt zu erhalten, so wie die übri-gen Provinzen ihn bekommen haben, der sich etwa ans2Wl>W Rthlr, belaufen wird, indem ich der Meinung bin,daß dieses jetzt nickt sehr schwer halten würde, späterhin aberunmöglich sein wird. Die Organisation einer Landschaft