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dcm Stralsnndcr Bürgermeister Otto Voge; kaufte einigeJahre später (um 1167) von den Plasten einen Antheilin Brcetz, woselbst er 1188 noch einen weitcrn Antheil er-warb, Später im I, 1177 wird er als Rath des HerzogsWartislaus X. genannt, und erscheint im folgenden Jahr-zehnt, 1188, als Vorsteher des Jniigfraucnklostcrs zu Ber-gen, Hochbejahrt übergab er 1195 seinem Sohne Clausseinen Hof in Damban ans 5 Jahre, Nur das neue Hansam Baumgarten, den Banmgartcn selbst, das Backhans unddie kleine Scheune, so wie den größer» Theil der Holzung,der Wiesen und 8 Morgen Acker behielt er sich vor. Er ist derStammvater der später zunächst als D am bau er bezeichne-tcn Linie des Geschlechts, Nach Aussage alter Leute imI. 1568 (337) war einer mit einer Normann von Jar-,nitz vcrheirathct, Am Freitage vor Weihnachten, den 23,Decbr, 1-196, wird er das letzte Mal als lebend genannt-Die mitgetheilten Notizen ergeben, daß er ein reicher Mannwar. Ungewöhnlich oft findet man seinen Namen als deneines Bürgen oder Zeugen in Verhandlungen genannt, welchedie ersten Familien des Landes betrafen, was sein Ansetzennud seinen Einfluß bezeugt. Sein Siegel ist Tab, XII.X u. 9. abgebildet. Seine Kinder find Xu. 15, — 21,
II, Hans Kr,, Heinrichs (Xu. 7,) Sohn, wird von1158 bis 1182 urkundlich genannt, in welchem letzterenJahre er starb. Er war nms I, 1136 geboren (117),Durch seine Heirath mit Ilse, Heinrichs von Unna ^)Tochter und Thobias von Sntselds Wittwe (111)ward er wahrscheinlich bewogen, seinen Sitz zn Postclitz beiRappin (177 vcrgl, auch den Absetzn, Grundbesitz) mit dcmin der Stadt Stralsund zn vertauschen, nms I, 1166, Hierschloß er sich der ersten Innung der Stadt, der der „Wand-schnidcr" an (117), Er wohnte') in der Ochscnrcihcrstraßc,Außer in den bereits angeführten Urk, wird er noch in man-chen andern (137, 38, 16, 18, 51, 52. 53,), zum Theilunter Umständen, die ans Ansehen und Einfluß schließenlassen, genannt. Seine bedeutenden Einkünfte von Landgü-tern sind anö der AnSeinandcrsctznng seiner Witrwe undKinder zn ersehen (177), Sein Siegel ist Tab, XII. X'o.6,abgebildet. Seine Kinder sind Xu. 22 — 21, Seine
1) lieber die Familie von llnna vergl. 8t> und 152. Die er-stere Urk. deutet schon auf frühe verwandtschaftliche Verhältnisse derKrassowd mit derselbe».
2) Strals. Chroniken, hcrauSgcgeb. von Mohnikc und Zober.Strals. 1833. l. 212.
Wittwe heirathete zum 3ten Male den Cnrd Vust, den siewie ihre beiden früheren Männer überlebte,
V. 12, Hans Kr,, Hans (Xu. 8,) Sohn, zn Var-tzencnitz, wird urkundlich von 1196 — 1563 genannt (211,23, 29, 11). Im I. 1563 wird er entweder zum Unter-schiede seines gleichnamigen Sohnes (Xu. 25.) oder Vetters(Xu. 13,) als der Alre bezeichnet. Seilt Siegel ist Tab,XII. X«. 29, abgebildet,
13, Hans Kr., Tönnics (Xu. 9,) Sohn, wird be-stimmt als solcher bezeichnet (215), wird urkundlich von1196 —1566 genannt (223, 27,) und war wie sein Vaterauf Pansevitz gesessen. Sein Siegel ist Tab. XII. Xu. 25.abgebildet. Seine Sohne sind Xu. 26, bis 28,
11, Henning Kr,, Tönnies ( Xu. 9,) Sohn, wirdver schiedentlich als solcher und der Bruder des Hans (Xu.13,) bezeichnet (268, 223,) und war wie dieser auf Pan-sevitz gesessen, Er kommt von 11.98—151! urkundlich vor(a, a, O. u, 231, 16, 67), Sein Siegel ist Tab, XII.Xu. 32, abgebildet. Sein Sohn ist Xu. 29,
15, Hinrik Kr,, Elans (Xu. 16,) Sohn, Er warGeistlicher, Seine Laufbahn scheint er am Herzogt, Hofeeröffnet zn haben, 1179 war er Hosschreibcr Herzog Bo-gislaf X. (161,) Mit seinem Schwager Hans Bcre undseinem Bruder Tön nies besiegelte er die Urk,, in welcher derVater 1195 dem Bruder Clans den Hof Damban abtrat-(267), 1562 war er Kirchhcrr zn Samtcns (239), einigeJahre später, 1516, biscböfl. Landprobst ans Rügen (259),1512 (273) wird er zuletzt genannt. Seine Siegel sindTab, XII. Xu. 33, n. Tab, XIII. Xu. 1, abgebildet,
16, Tön nies, Clans (Xu. 16,) Sohn, wird von1192 — 1522 in einer langen Reihe von Urk, genannt (19293, 261, 7, 16, 19, 17, 66, 61, 62, 61, 65, 73, 75, 77,86, 81, 88, 89, 95), Er wohnte zuerst, um 1192, zn Pol-pevitz ans Jasmnnd, dann 1196 zn Polchow und besaß schonbei Lebzeiten seines Vaters einen Antheil von Rnskcvitz undZwentc (219), Seit 1567 bewohnte er das väterliche GutHelle und wird noch 1515 als daselbst gesessen genannt,-Nach Aussage alter Leute im I, 1568 (337) zog er vorseinem Tode nach Gingst, 1517 verkaufte er an Baltha-sar von Jasmnnd sein Dorf Nnschvitz, und 1526 für sichund im Auftrage seiner Brüder an Raven Barnckow zuKoscldorf das Dorf Stnnkcvitz mit einem Kruge, 1526empfing er für sich und seine Brüder daS ihnen von dcmVetter Joachim Kr, (Xu. 23) angefallene LchngntLübitz.
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