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Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichem Besitz der Barnekow : und Umriß der Geschichte dieses adlichen, freiherrl. u. gräfl. Geschlechts ; mit einer Siegeltaf.
Entstehung
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wie cr in der Einleitung sagt, von mehreren Mitgliedern der Familiefür seine Arbeit Mittheilungen gemacht; besonders erwähnt er im Ver-lauf der Abhandlungen öfter der handschriftlichen Anmerkungen desGcnerallicntcnantS Baron Christian Bk, I, dessen ältester Sohn KiellChristoph wohl die Herausgabe des ganzen kleinen Werks besondersbeförderte. Dasselbe ist in 11 Paragraphen getheilt, Verfasser kenntdie von Wcstphalen mitgetheilten Urkunden, die er mit Weitschweifigkeiterccrpirt (K, I — 5,), Die in denselben genannten Personen bringtcr ohne weiteres mit der später auf Rügen blühenden Familie inVerbindung, ans der eine Reihe von Namen angeführt werden, ohnedaß der genealogische Zusammenhang erhellt. Z, 8. wird nach denbekannten Chroniken der Tod des Raven Barnekow erzählt. Derschätzbarste Theil der ganzen Arbeit ist ß. 9 — - IT., in denen daSBekannte über Martin Bk, ans Ralswick re, (1599—19) und dessenNachkommen zusammen getragen sind. Diesem Theil habe ich vieleNotizen entnommen, die mir sonst wohl unbekannt geblieben wären.Dem kleinen Buch ist eine Siegel- und Wappentafel angehäugt. Die-selbe giebt 2 Siegel aus Wcstphalens inonumenta inoclita, 3 Siegel, dieJacob Langbcck aus dem dänischen Reichs-Archive dem Generallicnte-nant und Baron Christian Bk, mittheilte ^), das Barnckowsche Wap-pen nach MicrälS Beschreibung (den Ochsenkopf zwischen zwei Flü-geln), das Bksche Wappen aus dem schwedischen Wappenbnche undendlich das dem Christian Bk, 1751 verliehene ftcihcrrliche Wappen.Eine plumpe Colorirung verunziert das nicht in correcter Zeichnungausgeführte Blatt. Den Beschluß macht ein Stammbanm, der abernur Werth hat, in sofern cr die Nachkommen Marien Bkws betrifft.Er beginnt mit AlbericnS Barnekow 1236 — 79. Ich kann vondieser Arbeit nicht scheiden, ohne dem Fleiße und der Sorgfaltdes Verfassers volle Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Der Haupt-mangel derselben ist die Vernachlässigung der Nachrichten, die sich aufden Grundbesitz der Familie beziehen, ein Fehler, der den meisten inSchweden erscheinenden genealogischen Schriften gemein ist. Titel undOrden, oft auch persönliche Verhältnisse, finden sich bis ins Detail

1) Die mir leider nicht bekannt sind.

2) Das des Dargeslav Bk. vvm Jahre 1378z das des Raven von 14IK»«nd das des Martin vom Jahre 1501.