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Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichem Besitz der Barnekow : und Umriß der Geschichte dieses adlichen, freiherrl. u. gräfl. Geschlechts ; mit einer Siegeltaf.
Entstehung
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Bestätigung dieser Wahl cib, obgleich die Wähler jede cniderc ver-weigerten '). Es scheint fnst, nls ob sie hierdurch gereizt, sich zueiner Verschwörung gegen die Stndtregcntcn verleiten ließen. „Dieactenmäßige Beschuldigung (der herrschenden Partei) geht dahin, daßsechs Bürger, an deren Spitze Matthias von der Lippe stand, denganzen Rath zu ermorden und sich an dessen Stelle zu setzen beab-sichtiget und darüber ein schriftliches Docnnicnt versaßt hätten, wes-halb sie sämmtlich, nebst ihren Anhänger», entwichen, und danäcbst indie Stadtvcste erkläret worden" ^). Von einem Einfluß des HerzogsWartislaf ans diese innern Händel der Stadt findet sich in gleichzei-tigen Nachrichten keine Spur. Im Gegentheil bemühte er sich eifrig,um die Hülfe SrralsnndS gegen die Mecklenburger. Otto Voge ver-hinderte dieselbe. Hierdurch wurden denn die Verluste der Pommernmit verursacht. Endlich, den 3ten September, kamen die Sende-botcn der Städte Rostock und Wismar Mecklenburgischer und die derStädte Stralsnnd, Grcifswald und Dcmmin Pommcrsebcr Scits zu-sammen, um für ihre Landesherr» einen Stillstand, als Vorläufer dcSFriedens, zu bereden. Für Stralsnnd erschienen die Bürgerin. Otto Vogeund Bernd Vlcsch ^). Derselbe ward bis Martini geschlossen, dann solltenzu Ribnitz weitere Verhandlungen erfolgen. — Währenddcß lag dasAufgebot der Lchnpferdc ans Rügen, cktlll Pferde, und das Fußvolkbei TribsccS, gewiß, wie dies gebräuchlich, unter Anführung des Land-

Ist A. T. Krusc, Alterman» des Gewandbauses: Erster Entwurf einerStralsunder Bürgermeister-Tafel. (Abdruck statt Manuscript.) Stralsnnd 1846.P!>A. 17.

2) Arnold Brandenburg, der Rechte Hr., Shndicus der Stadt Stral-snnd :c., Geschichte des Magistrats der Stadt Stralsnnd. Stralsnnd. Lösfler-sche Bucbbandl. 1837 gr. 4. j>. 37. Aus dem I.ibvr zieoseoi^turum: „vmmeder vndat willen, dat se wolden vnsc crlike Borghcrmcistcrc vnd den gansen radvormordcn vnd dort geslaghcn hcbbcn, vnd wolden sick sulner wedder lesen toBorgbermeistcren vnd to radluden, na vtwysinghe ercr rghencn schrist, de se sul-uen feitet vnd schreiten hebben." — Vier der hier Prvscribirten sind in der Folgerestituirt. Ihre Namen sind im libor greiser, durchstrichen. — Da die angcb-lich von den Vcrschwornen entworfene Schrift nicht mehr vorhanden, so ist esschwer zu beurtheilen, ob auch alles darin gestanden, was ihre Feinde herausgelesen. Wenigstens wäre der Anschlag der 6 Verschworn?» eine über vier malgrößere Anzahl ihrer angesehensten Mitbürger so ohne Weiteres zu „ermorden"sehr verwegen gewesen.

3) Nudloff a. a. O. 776.

Der Bischoft-Roggm >c. 12