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ment reichlich bedacht '), Besonders in Bezug ans diese Legate nahmHerzog Wartislav Anstand den an ihn gemachten Forderungen nachzukommen. Er weigerte sich, das was von demselben ohne seine Schuldfortgekommen, zu ersetzen. Den hierüber entstandenen Streit zwischenbeiden Fürsten nahm der Bürgermeister zu Stralsund, Otto Böge, zumVorwande, um dem neuen Landcshcrrn die Huldigung dieser Stadt biszur Schlichtung desselben zu verweigern. Aber es gelang ihm nicht,seine dcSfallslge Absicht auszuführen. Eine mächtige Partei war demHerzog geneigter, Sie wußte es durchzusetzen, daß die Huldigungam I, Januar 1452, vor Beilegung des Zwistes mit dem von Mek-lenburg erfolgte, Vvge war, um nicht Zeuge der Handlung zu sein,ans der Stadt gewichen. Um Lichtmeß ans war er in Wilsnak,wohin Herzog Christian von Dänemark einen Fürstcntag ausgeschrie-ben 2), An der Spitze der ihm feindlichen Partei in Stralsundscheint Mathias von der Lippe gestanden zu haben, gestutzt auf dieHülfe der ersten Innung, die der Wandschncidcr (Tnchhäudler), zuder er gehörte. Alten angesehenen Geschlechts, Svbn eines hochge-achteten Bürgermeisters, des 1433 verstorbenen NicolanS v, d, Lippe,im Besitz eines großen Vermögens, scheint er durch Otto Vvge, demSchwager des ältesten Bürgermeisters der Stadt, Johann Beer, zu-rückgesetzt und hierdurch zu einer diesem feindlichen Handlungsweiseveranlaßt zu sein, — Herzog Ulrich von Mecklenburg war inzwischennicht müßig gewesen, Zu Malchin hatten sich am 44, Januar 1452die beiden regierenden Herzoge von Mcklcnbnrg Schwerin und Mecklen-burg Stargard gegen Herzog Wartislav verbündet, im August fielen siegemeinschaftlich in Pommern ein, belagerten Bard, brannten Richten-berg und viele Dörfer aus und fügten dem Lande großen Schadenzu ^), ohne daß der Herzog von Pommern dem hätte wehren können.
Nach dem Fürstcntage zu Wilsnak war Otto Böge nach Stral-sund zurückgekehrt, — Die Alterlcntc des Gcwandbanses hatten dort Mat-thias von der Lippe zum Mit.Altermann gewählt, der Nath schlug die
1) Kantzow oclil. Kosegartc» II. 72.
2) Stralsundische Chroniken I. 198.
3) Stralsunder Chroniken I. .199. F. A. Rudloff pragmat. Handbnch dernreklenbnrgischen Gesch. 776.