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Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichem Besitz der Barnekow : und Umriß der Geschichte dieses adlichen, freiherrl. u. gräfl. Geschlechts ; mit einer Siegeltaf.
Entstehung
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ZI

anheim. König Carl X?. belehnte nun den Grafen Otto WilhelmKönigSmark mit denselben. Die wenigen Jahre, in denen der harteMann dieselben besaß, wurden die armen Unterthanen arg gedrückt.

noch bis in mein grab, die dchrosclben bishcro zugetragene allcruntcrthänigsteDevotion ungefärbet continilircil, auch bei Gelegenheit erweise», daß ich seh

Meines hochgeehrten Hrn. Cantzlep-Naths Dienst frcundtwilligcr

C. G. Wränge l »i. z>.

Strahlsund, den 29. Febr. 1676.

Hrn. Cantzley-Nath Oernst ed.

(Das Orig. befindet sich im Königs. Schwedischen Reichs-Archiv. Ilanck-

liiiKor rürailcka bilr!>uil!»avi<?»8 Ilistoria. V llelair ^>. 247 8V<^.)

Da er die Entfernung des verhaßten Nebenbuhlers nicht erreichen konnte,mied er dessen Nähe und verließ Stralsnnd. In Ralswick und Sppkcr brachteer die letzten Monate eines thatenrcichcn, auf das Schicksal seines Vaterlandeseinflußreichen Lebens zu. An letzterem Orte starb er den Junp 1676.Gleich nach seinem Tode war allgemein das Gerücht verbreitet, er sei wie „einSoldat durch ein Schwert gefallen." Es erschien wenige Tage später aus einerStralsundcr Druckerei ein Blatt, welches die dcsfallsigcn „Nationes" zusammenstellte. KönigSmark, von dem es sonst bekannt war, daß er sich nie »m der-gleichen Dinge kümmere, gcrieth darüber in die größte Wuth. Der Drucker entgingnur mit Mühe als böswilliger Caluminant dem Tode. Die ganze Auflage wardvernichtet, ängstlich nach den wenig ausgegebenen Exemplaren geforscht. DerInhalt dieses Schriftstückes war: „1) ist weltbekannt, daß er (der Feldherr) derBiornelauschcn Parthei zugethan und der Guardisch-Französischcn zuwiedcr gewe-sen, dahcro er auch den Einfall ins Brandenburgischc sehr wiedcrrathen, wie erdenn 2) niemals gut französisch gewesen, so aus seinem Vornehmen, da er mitTnrcnne bei Augsburg stand a»uo 16.. allwo er weder dem Turcnne, noch seinerfranzösischen Armee sehr geneigt, sondern fast zuwiedcr war, zu entnehmen. 3) Weißman, daß er nach Verlorner Schlacht bei Fehrbcllin in Sr. Majestät Ungnadeverfallen, als auf den die Franzosen, so bei Hofe viel gelten, ohnedies ein schee-les Auge hatten, und sich nicht scheuten auszusprengen, daß er mit Brandenburgunter dem Hütchen spielte. 4) Ist bekannt, daß er die zweimal vom Hofe gc-sandte Ordre, in Hinterpommern und die Mark einzufallen, und alles, weil esein offenes Land wäre, mit Feuer und Schwert zu verwüste», nicht hatte cregui-rcn wollen, sondern gesagt: er wäre ein redlicher Soldat und kein Mordbren-ner. 5) Ist bekannt, daß er, nach Stockholm zu kommen gefordert, nicht kommenwollen, und wenig von die den dahingezogenen zurück gekommen. 6) Ist bekannt,daß zwei schwedische Rcichs-Räthc mit einem Schiffe aus Stockholm nach Rü-gen gekommen und gleich nach Wrangels Tode mit ausgespannten Segeln wie-der davon gefahren. 7) Ist das Geschrei bekannt und sehr gemein, daß desAbends vor Wrangels Tode der Stralsnndsche Scharfrichter mit verbundenenAugen über Wasser war geholt worden, durch zwei Offiziere, die ihn in einenherrlichen Saal gebracht, allwo viele vcrmaskctc Personen und schwarz bekleideteDiener gestanden, die Thüre mit starker Wache versehen gewesen und ans demBoden eine große schwarze Sammet-Decke, mit goldenen Frangcn bordirt, gcle-