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Der Bischofs-Roggen und die Güter des Bisthums Roeskild auf Rügen in erblichem Besitz der Barnekow : und Umriß der Geschichte dieses adlichen, freiherrl. u. gräfl. Geschlechts ; mit einer Siegeltaf.
Entstehung
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Wie alle vvn diesem banlustigcn, reichen Mann herrührenden Ge-bäude ist es sehr solide und fest gebaut.

Da der Graf Wrangcl keine Söhne hinterließ, so fielen nach

seinem Tode die Nalswiekschen Güter als eröffnete Lehne der Krone

Aber der hinfällige, mit den heftigsten Schmerzen ringende, Greis konnte mitdem enimuthigten, fast aufgelösten Heer dem siegreichen Vordringen des großenChurfürsten nicht wiederstchcn. In Stockholm regten sich nun die Feinde desmächtigen, jetzt aber vom Glück verlassenen Mannes. Im Anfange des I. 1676ward dem Gr. Otto Wilhelm Königsmark der Oberbefehl in Pommern über-tragen, Carl Gustav Wrangcl fast wie zur Verantwortung nach Schweden be-rufen. Mit Recht fühlte er sich hierüber tief gekränkt. An den Canzlci-RathOernstcdt, der in Stockholm viel vermochte, 'schrieb er einen Brief, der in wür-diger Weise seinen tief verletzten gerechten Stolz aussprach.

HochEdlcr Bester, Hochgeehrter Hr. Cantzlci-Rath. Wie sehr es mihr zuhcrtzen gehet, daß man mich dergestalt mortisiciren, und da ich Feldherr undGeneral-Gouverneur hier im Lande bin, dennoch die Direktion bey meiner an-wcsenheit einem andern auftragen mögen, solches lasse ich den Hrn. Cantzlci-Nath und alle verständigen Lcuthe judiciren. Mein hohes alter und die dienstc,welche ich meiner Obrigkeit und dem Vatcrlandc bishero recht unverdrossen undmit dem Gezeugnüs der ganzen Welt so redlich geleistet, hätten woll ein anderesverdienet, dann daß man mich so indignement tractircn, und gleichsam als wäreich an der bisherigen ckesa«tre roxxnl»!», ansehen mögen. Die gantze Weltund jedermann wird nicht anders davon gedenken; Gott aber ist mein Zeuge,daß mir tort geschiehet; und ich ganz unschuldig in diese Sache gekommen bin.So lange mir Gott kräffte gegeben, habe ich dieselbe zum dienst Ihr. Königl.Mapst. angewandt, auch da ich durch dessen Vcrhängnüs das bette warten, undwegen dem zusatz unsäglicher Schwersten als ein Wurm mich winden, auch hinund wieder schleppen lassen müssen, habe ich dennoch nicht unterlassen, alles ge-treulich anzuordnen, und Jhro Königl. Mapst. Land und leuthe zu saluiren:Der Sucres möchte woll mannichmahl glüchlichcr gewesen sepn, wan ich selbstenHand anlegen, und meine gutte into»tia»ss zugleich ercquiren können; allein,daß es andere nicht besser verrichtet, und dinge, die woll möglich gewesen, un-möglich gcmachct, habe ich dahin gcstellct sepn lassen müssen. Es wäre wollnichts bessers gewesen, dann wann man mich solchergestalt zu tractiren gedacht, daßman damahls, alls ich so offt darumb gebethen, mich lieber im Reiche gelassenhätte. Dann daß meiner Persohn itzund wieder hierin begehretwürde, sehe ich woll, daß es aus keiner andern Ursache geschiehet,als daß auf solche manier man mich desto besser von hier lozwerden, und ein ander so viel freyere Hände haben können; der effcct und dieZeit mögen es dermahlcins lehren, wie es gerathen sepn wirdt. Mir ist bei allersolcher mortificirnng das excmpel vieler vornehmen Ministern ein Trost, indehmsie für alle trcwe Dienste und rühmliche Thaten gleich mir disgoust und Undankzum unverdienten lohn bekommen haben. Solchcmnach bin ich auch bey mirnun gantz feste entschlossen, der asfairen mich zu begeben, und alles wie es kann,nur immerhin gehen zu lassen. Gegen Ihr Königl. Mapst. aber will ich dcn-Der Bischoft-Roggcn ic. Z