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wenig erfahren. Steinen verzeichnet bei den Einkünften des StiftsHerdecke:
„132. Item tho Bodenborne') dat Gut dar nedene, dar Dyderikop woynt, dat gift V schepel Roggen, V schepel Gersten, eynMalder Haveren, twe Swye, XXV penning, eynen verlink und eynVastavendes Hoyn.''
Nach Auskunft des Königlichen Staatsarchivs zu Münsterkam an dieser Stelle die Namensform „zur Nieden" bereits im16. Jahrhundert vor, wogegen sie oben für das Gut in Ende undseine Besitzer erst 1621 verzeichnet werden konnte. — In denStift Herdecker Akten (II. 103 Rep. 383 7 ) findet sich noch fol-gende Stelle, in welcher die Güter in Ende und in Bommernzusammen vorkommen:
„Register der inborungh (Heberegister) van anno 1582 van korn-„peehten pennynckgelt, koegelt, Geltverschrivung, kocken Rinder,,schultswin, hovesfercken, pacht und vastavendshonder und west„sunt mehr, wes hir van in Bestände verbleven, ist in der extract„zeddell verzeichnet worden. Johannes Steinfeit dieser Zit Ampt-„mann.
„Jürgen dar Neden tho Kerckende van sine Hovesgude — 3 Schil-ding erffrente der Abdissen.
„Der Abdissen Pennynckgelt van den hoves und lehen guderen.„Ende: Jürgen dar neden —
„Der Abdissinen Haveswercken 3 Schilling —-„Bommeren: Jürgen dar Neden — 1 —
„Die vastavendes honder„Eunede: Jürgen dar Nedden — 1 —
D. In den Akten des Stifts Herdecke (Akten II. 68Rep. 383') kommt in den Jahren 1598—1689 eine fernereFamilie zur Nieden vor und zwar ist sie im Besitz des GutesRölvede 2 ); sie schreibt 1598—1620 Dar Nieden und Dar Neden,1620—1680 dor Neden und zur Nieden, in fernerer Zeit zurNieden.
Hülscheid gehört zu dem ältesten Besitz der Grafen von derMark. Das Gut Rölvede behielt deshalb, da es nicht im Kriegeerworben war, seinen Namen und die Besitzer schrieben zur Niedenzu Rölvede.
*) Bommern im Kirchspiel Wengern.
2 ) Kirchspiel Hülscheid Amt Lüdenscheid.