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Geschichte der Familie von Nedere (Nerdere), thor Needen (der Nedden), zur Nedden, zur Nieden
Entstehung
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Der vorstehend gebrauchte Ausdruck »Schaar" bezeichnetnicht die Grösse der Besitzung, wie dies auf den ersten Blickscheinen könnte, sondern vielmehr einen ideellen Antheil, welchender Besitzer des Gutes an einem Walde, hier an der Mark des r,

Klosters Herdecke hatte. Dieser Autheil berechtigte ihn, wie ausandern Schriftstücken sich ergiebt, zur Entnahme von Holz, zumBrennen von Holzkohlen und zum Eintreiben von "Vieh (Schweinezur Buchmast). Für die Ausübung dieser Berechtigungenwaren die Schaar-Antheile maassgebend; im Uebrigen trafen dieMarkenerben, welche unter dem Vorsitz der Aebtissin zu Her-decke bezw. unter dem Amtmann derselben zusammen traten,über das Maass der Nutzmessung zu bestimmten Zeiten Fest-setzungen. Wenn somit aus den Schaarantheilen ein unmittel-barer Rückschluss auf die Grösse der Besitzung nicht zu machenist, so kann doch angenommen werden, dass die Antheile imAllgemeinen der Grösse des Gutes entsprechen. 1 )

Aus den Mittheilungen des genannten Staatsarchivs gebe ich, j

um für unsere Familie die Namensformen der späteren Zeit fest-zustellen, einige Angaben, bemerke aber ausdrücklich, dass eineOrdnung der Namen um einen Stammbaum dieser Linien zu bilden,mir nicht möglich gewesen ist:

1507 t

, „ I Schurbücher.1516 i — —

cca 1520 l Rep 383 ' -

1526 ' Herdecke Akten II. 87 c

1548 Heftchen enthaltend „de aldenStatuten und rechten des havestho Herdicke" sowie die Proto-kolle von 1533—51 Rep. 383 7 .

Stift Herdecke Akten I 63 4

1554 SchurbücherRep. 383 7 . '1

Stift Herdecke Akten II 87»

1555 Rep. 383 7 .

Stift Herdecke Or. Urk. No. 105.

Pauel Der nedenJohann dor nydenPauell darnedenJohann dar nydenDethmar ther niden

Jürgen dar Neden

Jürgen Dar Nidden

') Eine Abhandlung, aus der sich ergiebt, wie derartige Waldan-theile aufzufassen sind, findet sich in Benders Geschichte der StadtRüden Seite 137—149, eine fernere in Seibertz Quellen der WestfälischenGeschichte Bd. I. S. 96 ff.